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Indoor Gardening: Gärtnern auf der Fensterbank

Sie besitzen weder Garten noch Balkon, haben aber Lust zu gärtnern? Neben der Pflege von Zimmerpflanzen können Sie frisches Grün zum Würzen und Verfeinern von Speisen anbauen und sich so über knackigen Salat oder aromatische Kräuter freuen. Wie das geht? Indoor Gardening lautet hier das Stichwort. Wir verraten Ihnen, welche Gemüse- und Kräuterpflanzen Sie in Ihren vier Wänden anbauen können.

Was bedeutet Indoor Gardening?

Indoor Gardening bedeutet quasi Gärtnern und Ernten auf der Fensterbank. Denn auf der Fensterbank lassen sich verschiedenste Sprossen, Gemüsearten und Kräuter ziehen, sodass Sie sich auch ohne Balkon oder Garten über eine Portion Vitamine freuen können. Zwar ist die Ernte nicht so ertragreich wie in einem großen Gemüsebeet, dennoch macht es viel Spaß – und einiges lässt sich sogar im Winter anbauen! Ziel ist also nicht die Selbstversorgung, sondern viel mehr die Freude am Gärtnern. Dabei bedarf es keiner ausgeklügelten Pflanzsysteme, damit die Ernte gelingt. Wie Sie selbst Gemüse und Kräuter auf der Fensterbank anbauen können, zeigen wir Ihnen im Folgenden!

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Pflanzen für die Fensterbank

Von Alfalfa bis Erbse – auf der Fensterbank lassen sich verschiedenste Pflanzen anbauen. Für die Anzucht von Sprossen oder Microgreens eignen sich allerlei Kräuter- und Gemüsearten, deren Blätter essbar sind und Ihnen schmecken. Dazu gehören beispielsweise Brokkoli, Radieschen, Erbsen, Mungobohnen, Quinoa, Kresse, Basilikum, Alfalfa oder Rucola. Nicht geeignet sind Gemüsearten, die giftige Blätter haben. Das umfasst beispielsweise Nachtschattengewächse wie Kartoffeln, Chilis oder Tomaten. Auch Bohnen eignen sich nicht als Microgreens oder Sprossen. Andere Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen können Sie hingegen auf der Fensterbank anziehen. Sie können sogar versuchen, die Pflanzen etwas größer werden zu lassen, um später ein oder zwei Erbsenschoten zu ernten.

Haben Sie Lust auf frische Tomaten oder Salatblätter? Dann probieren Sie es mit kleinwüchsigen Busch-Tomaten und Pflücksalaten aus! Wagen Sie auch gerne einen Versuch mit Radieschen und Pflückmangold. Besonders gut geeignet sind außerdem Küchenkräuter. So können Sie beispielsweise Petersilie oder Rosmarin direkt auf dem Fensterbrett aussäen. Vom Anbau großer Gemüsepflanzen wie Kürbis, Zucchini, Gurken, klassischen Stab-Tomaten oder Wassermelone raten wir hingegen ab. Diese brauchen deutlich mehr Sonnenlicht und Platz, als dass sie auf einer kleinen Fensterbank wachsen könnten.

Was braucht man fürs Indoor Gardening?

Damit die Pflanzen sich drinnen wohl fühlen, brauchen sie gute Bedingungen. Der erste Schritt: die passende Grundausstattung. Abhängig davon, ob Sie beispielsweise Gemüse oder Sprossen anbauen möchten, variiert die Ausrüstung ein wenig. Prinzipiell brauchen Sie aber gar nicht viel, um mit dem Indoor-Gärtnern zu starten. Für den Anbau von Sprossen sind ein Marmeladenglas mit Löchern im Deckel und ein Untersetzer ausreichend. Um Microgreens anzuziehen, reicht häufig eine alte Brotdose und etwas Küchenkrepp. Und wenn Sie einen kleinen Kräutergarten auf der Fensterbank anlegen möchten, gehören ein paar hübsche Töpfe mit Abzugslöchern, eine Kräutererde und eine kleine Gießkanne zur Grundausstattung. Für Microgreens, Kräuter und Pflückgemüse ist außerdem ein helles Fensterbrett notwendig. Für den Winter empfehlen wir Ihnen eine Pflanzenlampe. Wenn Sie möchten, können Sie auch ein Smart-Garden-System nutzen, notwendig ist dies jedoch nicht.

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Erde & Kompost

COMPO BIO Anzucht- und Kräutererde torffrei

Nährstoffarme Anzuchterde ist besonders gut für den Anbau von Microgreens, Kräutern und Pflückgemüse geeignet. Sie sorgt für eine sichere Keimung und kräftiges Wachstum der Pflanzen.

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Indoor Gardening – Tipps zur Aussaat & zum Anbau

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1. Sprossen auf der Küchenanrichte

Ein Klassiker beim Gärtnern auf der Fensterbank sind Sprossen. Das sind gekeimte Samen, die bereits nach wenigen Tagen erntereif sind. Sie enthalten daher die geballte Ladung an Vitaminen und Ballaststoffen. Für Sprossen benötigen Sie keine Erde. Stattdessen werden sie in einem speziellen Sprossenglas gezogen. Dieses hat einen Deckel mit einem Sieb, durch welches Sie überschüssiges Wasser abgießen können. So ein Sprossenglas können Sie zum Beispielaus einem alten Einmachglas selbst basteln, indem Sie Löcher in den Deckel bohren. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Gefäß absolut sauber ist, damit sich möglichst keine Fäulnis bildet. In das Glas geben Sie etwas von dem Saatgut und bedecken es etwa mit der doppelten Menge Wasser, um die Samen gut einzuweichen. Nach acht bis zwölf Stunden gießen Sie das Wasser wieder ab und spülen die Samen mit frischem Wasser durch. Bei schleimbildenden Samen wie Rucola verzichten Sie auf das Einweichen. Die Samen müssen von nun an mindestens zweimal täglich mit frischem Wasser durchgespült werden. Stellen Sie das Glas anschließend leicht gekippt auf einen Untersetzer, damit die restliche Flüssigkeit ablaufen kann. Das ist wichtig, damit sich keine gesundheitsschädlichen Keime bilden. Die Sprossen können Sie nach wenigen Tagen mitsamt dem Samen essen.

Microgreens anbauen

2. Microgreens auf der Fensterbank

Microgreens werden in der Regel in Anzuchterde oder etwas Küchenpapier oder Watte ausgesät und geerntet, sobald sich die ersten Blattpaare gebildet haben. Warten Sie also nicht darauf, dass sich aus dem kleinen Erbsenkeimling eine große Pflanze mit vielen Erbsenschoten gebildet hat. Aus dem Grund spricht man auch von „Microgreens“ oder auch „Mikrogrün“.
Schneiden Sie einfach die gesamte Pflanze bis über dem Erdboden ab und nutzen Sie das Mikrogrün als leckeres Topping für einen Salat oder eine Wokpfanne. Sie können auch das erste Blattpaar stehen lassen. Mit etwas Glück treiben die Microgreens dann noch ein zweites Mal aus. Auch die kleinen Pflänzchen gelten als absolutes Superfood. In unserem Ratgeberartikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Microgreens ganz einfach zu Hause anbauen können und sich so knackiges Grün als Topping für Salate oder Brote sichern.

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Kräuter

3. Kleiner Kräutergarten

Ganzjährig frische Kräuter zum Kochen und Würzen? Zugegeben: Das Pflanzenwachstum ist drinnen nicht optimal, allerdings auch nicht unmöglich. Vor allem im Winter ist ein heller Standort wichtig, ebenso wie eine regelmäßige Schädlingskontrolle. Anders als bei Microgreens und Sprossen müssen Sie jedoch bis zur ersten Ernte etwas mehr Geduld mitbringen. Aber danach können Sie sich langfristig am Kräuterbuffet bedienen und Ihren Gerichten die passende Würze verleihen. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Kräuter richtig anbauen.

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Unser Tipp

Ein heller Standort ist vor allem im Herbst und Winter meist Mangelware. Für Abhilfe sorgen eine spezielle Pflanzenlampen, damit Ihre Pflanzen trotz wenig Licht gut wachsen können.

Aussaat Töpfchen

4. Gemüse zum Pflücken

Es lassen sich sogar einige Gemüsearten auf der Fensterbank kultivieren. Am besten eignen sich Gemüsearten, die schnell wachsen und leckere Blätter bilden. Dazu gehören vor allem Salate wie Rucola und Pflücksalat, aber auch Mangold oder Kohl, sofern diese als Pflückgemüse angebaut werden. Der Anbau von Fruchtgemüse ist hingegen deutlich schwieriger. Meist steht zu wenig Platz zur Verfügung und die Standortbedingungen sind nicht optimal. Sie können allerdings versuchen, kleinbleibende Tomatensorten oder Chilis indoor anzupflanzen. Wichtig ist, dass Ihre Pflanzen sehr hell stehen, damit sie gesund wachsen können. Am besten wählen Sie ein südlich gelegenes Fenster und pflanzen das Gemüse erst im späten Frühling. Sie können die Tomaten oder Chilis auch selbst aussäen und pikieren. Mit der Aussaat können Sie bereits im Januar loslegen.

Verwenden Sie für den Gemüseanbau beispielsweise einen Topf oder einen Balkonkasten mit Abzugslöchern. Die Pflanzen sollten genügend Platz für die Ausbildung ihrer Wurzeln haben. Für eine kleinwüchsige Tomaten- oder Chilisorte sind beispielsweise 20 Zentimeter Topfdurchmesser in der Regel ausreichend. Radieschen können Sie auch gut in einer Reihe in einem langen Balkonkasten aussäen. Vor dem Einpflanzen geben Sie am besten eine Drainage aus Bimsstein in das Gefäß. Dadurch beugen Sie Staunässe vor. Darüber kommt eine nährstoffreiche Gemüseerde wie die COMPO BIO Tomaten- und Gemüseerde torffrei. Anschließend setzen Sie die Pflanze beziehungsweise säen Sie die Samen in den Topf, drücken alles gut an und bewässern die Erde ordentlich.

Regrow - Gemüsereste nicht wegwerfen, sondern anbauen!

Auch Regrowing ist eine gute Option, um Gemüse von der Fensterbank zu enten. Zudem ist es besonders nachhaltig, da Gemüsereste, die ansonsten im Müll landen würden, verwendet werden. Eine einfache Möglichkeit für frisches Grün zum Würzen ist, die Blätter von Zwiebeln und Knoblauch zu ernten. Dafür legen Sie das Gemüse mit den Wurzeln nach unten auf eine Schale mit etwas Erde und befeuchten diese regelmäßig mit etwas Wasser. Sobald die Zwiebeln angewachsen sind und das Grün größer als zehn Zentimeter ist, können Sie es abschneiden. Achten Sie darauf, nicht direkt über dem Substrat zu kürzen, damit die Zwiebeln ein weiteres Mal austreiben können.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen weitere Gemüsearten, die Sie problemlos nachwachsen lassen können.

Garten-Podcast „Dein Fleckchen Grün“

Sie möchten noch mehr über Microgreens und Co. erfahren? Dann hören Sie doch mal in unsere Podcast-Folge über Indoor Gardening rein.

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