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Was sind Starkzehrer?

Nicht nur wir, sondern auch unsere grünen Pflanzenlieblinge haben Hunger und brauchen Nährstoffe wie Kalzium, Magnesium oder Stickstoff. Dabei können große Unterschiede zwischen den Nährstoffbedürfnissen der Pflanzen bestehen. Vielleicht haben Sie auch schon mal von Starkzehrern oder Schwachzehrern gehört? Was es mit diesen Begriffen auf sich hat und welche Pflanzen besonders großen Hunger haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Tomaten gießen

Unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse

Wenn Sie Ihren Garten oder Balkon bepflanzen möchten, ist es wichtig, auf die unterschiedlichen Ansprüche der Pflanzen einzugehen. Das betrifft zum Beispiel den Standort: Pflanzen, die aus ihrer Heimat viel Sonne gewohnt sind, fühlen sich an einem schattigen Plätzchen nicht besonders wohl. Außerdem spielt der Nährstoffbedarf eine entscheidende Rolle. So schmecken Kräuter nicht besonders gut, wenn Sie zu viel gedüngt werden, während eine reiche Nährstoffversorgung für die Tomate unabdingbar ist. Bei ihr handelt es sich nämlich um einen sogenannten Starkzehrer.

Was sind Starkzehrer?

Starkzehrende Pflanzen werden so bezeichnet, weil sie besonders viele Nährstoffe aus dem Boden ziehen. Das ist bei diversen Obst- und Gemüsearten der Fall, die viel Energie für ihre Blatt- oder Fruchtbildung brauchen. Neben Starkzehrern gibt es auch Mittelzehrer und Schwachzehrer. Eingeteilt werden die Pflanzen in erster Linie nach ihrem Stickstoffbedarf. Stickstoff ist für das vegetative Wachstum notwendig, also für die Bildung von Blättern und damit für die Fotosynthese der Pflanzen.

Starkzehrer-Liste: Welches Gemüse gehört zu den Starkzehrern?

Um die Bedürfnisse der Pflanzen besser einschätzen zu können, finden Sie in der Tabelle die Zuordnung verschiedener Gemüsearten zu den Kategorien Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer. Die Grenzen sind allerdings fließend.

StarkzehrerMittelzehrerSchwachzehrer
Artischocke
Endivie
Bohne
Aubergine
Erdbeere
Erbse
Blumenkohl
Fenchel
Feldsalat
Brokkoli
Gurke
Kresse
Chinakohl
Knoblauch
Pastinake
Grünkohl
Kohlrabi
Radicchio
Kartoffel
Mangold
Radieschen
Kürbis
Möhren
Rote Bete
Lauch
Spinat
Rucola
Melone
Zwiebel
Verschiedene Kräuter
Paprika
 
Verschiedene Pflücksalate
Rhabarber
 
 
Rosenkohl
 
 
Tomate
 
 
Zucchini
 
 
Hornspäne

Starkzehrer pflegen

Damit Starkzehrer sich bei Ihnen im Beet oder im Kübel wohlfühlen, müssen Sie den Pflanzen ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stellen. Bereits im Herbst können Sie Kompost in den Gartenboden einarbeiten und somit den Nährstoffgehalt erhöhen. Im Frühjahr, bevor die ersten Starkzehrer eingepflanzt werden, ist es sinnvoll, einen organischen oder mineralischen Dünger wie beispielsweise einen Langzeitdünger mit Schafwolle, Hornspäne oder speziellen Gemüsedünger auszubringen. Wenn Sie starkzehrende Pflanzen wie Tomaten in Töpfe pflanzen möchten, nutzen Sie am besten hochwertige, vorgedüngte Pflanzenerde.

In der Zeit des vegetativen Wachstums spielt vor allem Stickstoff eine wichtige Rolle. Sobald die Blüten- und Fruchtbildung beginnt, freuen sich die Pflanzen besonders über Kalium. Lassen Sie Ihren starkzehrenden und mittelstarkzehrenden Pflanzen daher eine regelmäßige und ausgewogene Nährstoffversorgung zuteilwerden. Hierfür können Sie einfach einen passenden Flüssigdünger – zum Beispiel für Tomaten – ins Gießwasser mischen und die Erde damit wässern. Gerade Kübelpflanzen sind über die zusätzlichen Nährstoffe sehr dankbar.

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Dünger & Blattpflege

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Die richtige Fruchtfolge: Starkzehrer, Mittelzehrer, Schwachzehrer

Damit Sie nicht nur in einer Saison eine reiche Ernte haben, sondern sich jährlich auf viel Gemüse aus eigenem Anbau freuen können, kann eine Fruchtfolge sinnvoll sein. Das bedeutet: Sie pflanzen nicht jedes Jahr an derselben Stelle Starkzehrer ein, da die Nährstoffe Jahr für Jahr weniger werden, sondern schwachzehrende Pflanzen, die mit weniger Nährstoffen zurechtkommen. Pflanzen Sie also zunächst starkzehrende Tomaten oder Auberginen auf das Beet. Im darauffolgenden Jahr sind Mittelzehrer wie Gurken und Mangold an der Reihe. Im dritten Jahr dürfen dann verschiedene Pflücksalate oder Pastinaken aufs Beet. Zu guter Letzt, damit der Boden sich etwas erholen kann, können Sie eine Gründüngung anbauen. Damit fügen Sie dem Boden auf natürliche Weise wieder Stickstoff hinzu. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahren Sie hier. Zusätzlich sollten Sie den Boden mit einem Langzeitdünger vorbereiten, sodass Tomate, Kürbis und Co. im kommenden Jahr ausreichend mit Stickstoff versorgt werden.

Wenn Sie einen großen Garten haben, könnte auch eine Vierfelderwirtschaft mit Fruchtfolge sinnvoll sein. Hierbei wird das Gemüse auf mindestens vier Beeten angebaut, sodass die Pflanzen jedes Jahr um ein Beet rotieren können. Auf dem frisch gedüngten Beet wachsen Starkzehrer, auf dem zweiten Mittelzehrer, auf dem dritten Schwachzehrer und das vierte Beet darf sich erholen – zum Beispiel bei einer Gründüngung. Im kommenden Jahr ziehen dann alle Pflanzen ein Beet weiter: die Starkzehrer dürfen auf das erholte, nun wieder nährstoffreiche Beet; die Mittelzehrer ziehen auf das Feld der Starkzehrer und die Schwachzehrer auf das mittlerweile nährstoffarme Beet, auf dem vorher die Mittelzehrer standen. Und das Beet, auf dem zuvor noch die Schwachzehrer standen, darf sich nun nach drei Jahren Gemüseanbau regenerieren.

Statt einer Fruchtfolge können Sie alternativ jedes Jahr die oberen Erdschichten abtragen und mit gut gedüngter Erde und Gärtnerkompost auffüllen, um so eine ausreichende Nährstoffversorgung sicherzustellen.

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