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Steckbrief

Hyazinthe

Hyazinthe
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Hyazinthe

Bedürfnisse

Gießen:
mittel
Licht:
Sonne/Halbschatten
Pflegeaufwand:
gering

Blütezeit

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Garten, Terrasse, Balkon, Zimmer
Wuchshöhe:
20-30 cm
Blütefarbe:
Weiß, Rosa, Rot, Violett, Gelb, Blau

Richtig pflanzen

Hyazinthen pflanzen

Hyazinthe - eine duftende Schönheit

Garten-Hyazinthen (Hyacinthus Orientalis-Hybriden) verzaubern uns im Frühling mit ihrem herrlichen Duft und attraktiven Blüten in den verschiedensten Farben von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Blau. Ursprünglich stammen die duftenden Pflanzen aus dem Mittelmeerraum und dem Orient. Seit dem 17. Jahrhundert hat die Hyazinthe jedoch Einzug in Europa gehalten und ist seitdem nicht mehr aus unseren Gärten und von unseren Balkonen wegzudenken.

Hyazinthen pflanzen: An welchem Standort fühlen sie sich wohl?

Hyazinthen bevorzugen einen warmen, sonnigen bis halbschattigen Platz mit einem durchlässigen, luftigen Boden. Sollte Ihr Boden eher schwer sein oder zur Staunässe neigen, lockern Sie ihn vor dem Pflanzen mit etwas Humus, Sand und hochwertiger Pflanzenerde auf. Damit sorgen Sie für mehr Durchlässigkeit, sodass Wasser besser abfließen kann. Wunderbare Standorte sind auch in Steingärten zu finden – hier können die Hyazinthen mehrere Jahre lang für farbenfrohe und duftende Momente sorgen!

Hyazinthe im Topf pflanzen

Damit Hyazinthen pünktlich zum Start ins neue Gartenjahr erblühen, werden die Zwiebeln bereits im Herbst, meist im Oktober oder November, in die Erde gepflanzt. Wenn Sie Ihre Hyazinthen gerne in einen Topf pflanzen möchten, achten Sie unbedingt darauf, dass der Topf Abzugslöcher besitzt. Denn nur dann kann überschüssiges Gießwasser ungehindert ablaufen. Darüber hinaus hilft eine Drainageschicht, Staunässe zu vermeiden. Wählen Sie außerdem eine hochwertige Erde mit einer lockeren, luftigen Struktur.

Beim Pflanzen ist es wichtig, auf eine gewisse Pflanztiefe und genügend Abstand zwischen den Zwiebeln zu achten. Als Pflanztiefe reicht eine Zwiebelhöhe zwischen der Erdoberfläche und der Hyazinthenzwiebel aus. Abschließend können Sie die Erde leicht angießen und den Topf an einen kühlen, regengeschützten Ort stellen, der auch durchaus dunkel sein kann. Sobald jedoch im Frühling der erste grüne Austrieb aus der Erde lugt, ist es Zeit, an einen sonnigen, wärmeren Standort umzuziehen. 

Wenn der Topf mit den Hyazinthenzwiebeln auf der Terrasse oder dem Balkon steht und eisige Nachtfröste bevorstehen, ist es empfehlenswert, den Topf in eine Kiste mit Laub zu stellen oder mit Vlies zu umwickeln. Dadurch werden die Zwiebeln ein wenig geschützt. 

Hyazinthe_rosa

Hyazinthen im Garten pflanzen

Im Garten machen die Hyazinthen ebenfalls eine gute Figur. Besonders mit anderen Frühblühern wie Narzissen, Krokussen, Tulpen oder Hornveilchen lassen sie sich gut in einem farbenfrohen Frühlingsbeet kombinieren – oder in eine schöne, große Schale pflanzen. Sollten für den Winter eisige Temperaturen und lang anhaltende Fröste angekündigt werden, decken Sie den Boden mit Mulch oder einer Schicht Laub ab, um die Zwiebeln etwas zu schützen.

Leider gehören Hyazinthenzwiebeln zu den Leibspeisen der Wühlmäuse. Wer also im Herbst viele Zwiebeln gesetzt, im Frühling aber nur wenige grüne Lichtblicke entdecken kann, hat möglicherweise über den Winter Besuch bekommen. Um die Wühlmäuse von den leckeren Hyazinthenzwiebeln abzuhalten, können Sie einen Pflanzkorb verwenden. Dadurch können Sie sich trotz Wühlmäusen im Garten an einer herrlich duftenden Hyazinthenpracht erfreuen!

Hyazinthen im Glas

Im Zimmer können Sie Hyazinthen auch mithilfe spezieller Gläser antreiben. Wie Sie die Hyazinthe im Glas ziehen können, zeigen wir Ihnen im Beitrag Hyazinthen im Glas ziehen.

Richtig pflegen

Hyazinthen pflegen

Hyazinthen gießen: Wie viel Wasser braucht eine Hyazinthe?

Generell lautet die Antwort auf diese Frage: Weniger ist mehr. Denn Hyazinthen mögen einen mäßig trockenen bis leicht feuchten Boden. Zu feucht oder gar nass darf es daher nicht sein. Austrocknen sollten die Hyazinthen allerdings auch nicht – gerade während der Wachstumsphase braucht die Hyazinthe genügend Wasser. Hier ist es deshalb wichtig, die richtige Balance zu finden. Wenn Ihre Hyazinthe im Topf steht, können Sie ganz einfach mittels Fingerprobe herausfinden, ob Ihre Pflanze wieder Durst hat: Ist die Erde in einigen Zentimetern Bodentiefe trocken, darf gegossen werden, fühlt sie sich noch feucht an, können Sie die Gießkanne noch mal stehen lassen.

Hyazinthen düngen

Vor allem während der Wachstumsphase freuen sich die hübschen Pflanzen im Topf über eine regelmäßige Nährstoffgabe. Am besten beginnen Sie mit der Düngung, wenn sich die ersten grünen Triebe zeigen. Dann können Sie alle zwei Wochen einen milden Flüssigdünger für Blumen ins Gießwasser mischen. Im Beet muss die Hyazinthe meist nicht ganz so regelmäßig gedüngt werden. Es reicht aus, wenn Sie im Frühjahr Langzeitdünger ins Beet einarbeiten.

Hyazinthe

Tipps für die verblühte Hyazinthe

Irgendwann neigt sich die Zeit Ihrer Hyazinthe dem Ende zu. Doch das ist kein Grund für Traurigkeit! denn mit der richtigen Pflege, können Sie sich auch im nächsten Jahr an der duftenden Blume erfreuen! Schneiden Sie die Blüte ab, sobald Sie verwelkt sind. Die grünen Blätter bleiben jedoch stehen. Erst wenn sie eingetrocknet sind, dürfen Sie die Blätter abschneiden.
Wenn Ihre Hyazinthe im Topf steht, reduzieren Sie außerdem nach und nach die Wassergaben. Denn zu viel Feuchtigkeit mögen die Zwiebeln gar nicht. Wenn Sie den Anblick der verblühten Hyazinthe auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse nicht so ansprechend finden, können Sie den Topf auch schon zur Seite stellen. Allerdings benötigt die Pflanze, solange das Blattgrün noch intakt ist, weiterhin Licht, um über den Stoffwechsel (Fotosynthese) Reservestoffe in der Zwiebel einzulagern. Erst wenn die Blätter jedoch welk geworden sind, dürfen Sie zu einem scharfen Messer oder Schere greifen und die Blätter abschneiden. Anschließend können Sie den Topf an einen kühleren, dunkleren Platz stellen. Hier warten die kleinen Zwiebeln dann ganz in Ruhe auf ihren nächsten Auftritt im Frühling.

Hyazinthen im Winter pflegen

Hyazinthen sind mehrjährige und winterharte Zwiebelpflanzen und können Sie daher auch im kommenden Frühling erneut mit ihren duftenden Blüten erfreuen. In der Regel können die Zwiebeln während der Winterzeit einfach im Beet bleiben und dort überwintern. Wenn Fröste auftreten, können Sie den Boden mit etwas Mulch oder Laub abdecken, um die Zwiebeln ein wenig zu schützen. Spätestens im Frühjahr, wenn die Hyazinthe bereits aus dem Boden schaut, sollten Sie das Laub jedoch entfernen, damit genug Luft und Licht an die Pflanze gelangt. Bei starken Spätfrösten ist jedoch ein erneutes Abdecken zu empfehlen, um gerade die empfindlichere Blüte zu schützen.
Wer Wühlmäuse hat und daher in Sorge um seine Lieblinge ist, kann die Hyazinthenzwiebeln auch in einem kühlen, trockenen Kellerraum lagern. Zum Ausgraben der Hyazinthen nutzen Sie am besten eine Grabegabel oder Ihre Hände. Seien Sie vorsichtig, damit die Hyazinthenzwiebeln nicht aus Versehen verletzt werden.

Ist die Hyazinthe giftig?

Leider sind die hübschen Hyazinthen giftig: Bei Kontakt mit der Haut kann es zu allergischen Reaktionen kommen, bei einem Verzehr der Pflanze sogar zu Magenkrämpfen, Erbrechen und Durchfall. Dementsprechend sollte man unbedingt bei kleinen Kindern ebenso wie bei Hunden oder Katzen Acht geben.

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