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lebendiger Sichtschutz

Kletterpflanzen für Mauern und Zäune

Blühender Sichtschutz für den Garten

Sie möchten in Ihrem Garten nicht ständig gegen triste Mauern und Zäune gucken? Dann sind blühende Kletterpflanzen genau das Richtige für Sie! Ranken und Schlingpflanzen nehmen nicht viel Platz weg und verwandeln Ihren Sichtschutz in ein wahres Blütenmeer. Mit der richtigen Sortenauswahl haben auch Bienen und andere Nützlinge etwas davon. Wir stellen Ihnen 4 besonders schöne Blühpflanzen für die Begrünung von Mauern, Zäunen und als Balkon Sichtschutz vor.

Perfekt für den Balkon Sichtschutz

Prunkwinde

Prunkwinde

Die Prunkwinde ist die perfekte Einsteigerpflanze für Kletterpflanzen-Experimente. Das einjährige Gewächs gehört zu den sogenannten Winden. In nur wenigen Monaten klettert sie selbst an dünnen Schnüren empor und lässt sich am Ende der Saison ganz leicht wieder entfernen. In den wenigen Monaten ihres Pflanzenlebens gibt die Prunkwinde alles: Blütezeit ist von Juli bis in den Spätherbst. Und auch wenn die zarten Trompetenblüten in der Mittagshitze in größerer Zahl zu Boden fallen, bildet die Pflanze unermüdlich neue. Am Ende des Sommers bringt sie es so schonmal auf eine Wuchshöhe von bis zu vier Metern.

Um ihr einen Wachstumsvorsprung zu verschaffen, ziehen Sie die Prunkwinde am besten bereits im März bei Zimmertemperatur vor. Alternativ ist ab Mai eine Direktaussaat ins Beet möglich. Auch im Kübel wachsen Prunkwinden hervorragend. Allerdings sollte das Gefäß ausreichend tief sein – mindestens 30 cm – da die durstige Pflanze in dem begrenzten Erdreich sonst zu schnell auszutrocknet.

Damit sie über den Sommer eine gute Wuchshöhe erreicht und viele Blüten bildet, braucht die Prunkwinde einen sonnigen Standort. Alle Pflanzenteile sind sehr weich und entsprechend nicht für Wind und Starkregen geeignet. Ein Platz an einer geschützten Hausmauer bietet sich daher an.
Für so viel Blütenreichtum braucht die Prunkwinde außerdem viel Wasser und Nährstoffe. Im Sommer kann tägliches Gießen notwendig werden. Gedüngt wird alle 2-3 Wochen mit einem Flüssigdünger für Blühpflanzen – anderenfalls lässt die Blütenfülle stark nach.

Wächst bis zu 20cm pro Woche

Schwarzäugige Susanne

Schwarzäugige Susanne
Thunbergia alata

Ähnliche Ansprüche bei anderer Farbgestaltung – auch die schwarzäugige Susanne gehört zu den einjährigen Winden. In nur wenigen Monaten verwandelt sie Zäune und Mauern in orange Blütenteppiche. Die locken zahlreiche Pollensammler in Ihren Garten. Damit die schwarzäugige Susanne bereits im Mai die ersten Blüten bildet, können Sie im Februar mit der Anzucht auf einer hellen Fensterbank beginnen. Von der Aussaat bis zur Keimung können bis zu 3 Wochen vergehen. Alternativ sind im Handel vorgezogene Exemplare erhältlich.

Da die zarte Kletterpflanze sehr frostempfindlich ist, pflanzen Sie sie am besten erst ab Mai nach draußen. Egal ob im Gartenbeet oder einem Kübel auf dem Balkon: Am Standort sollte es unbedingt sonnig sein. Dann legt die schwarzäugige Susanne in der Woche nämlich bis zu 20cm an Wuchshöhe zu. Auch neue Blüten bildet die Pflanze im Eiltempo. An heißen Sommertagen ist es übrigens normal, dass ihr davon ein paar ausfallen. Wind und ständigen Regen verträgt die aus Afrika stammende Pflanze auf Dauer nicht so gut – das sollte Sie bei der Auswahl eines geeigneten Standortes beachten.

Antriebsmotor für die Blütenproduktion sind Wasser und Nährstoffe. Von beidem braucht die schwarzäugige Susanne also reichlich. Haben Sie mal einige Wochen nicht gedüngt, sehen Sie das ganz schnell dran, dass die orangenen Highlights in der grünen Blätterwand allmählich weniger werden.

Mehrjährig und pflegeleicht

Staudenwicke

Staudenwicke

Ihrer Verwandten, der einjährigen Duftwicke, sieht die Staudenwicke zum Verwechseln ähnlich. Dabei ist sie die deutlich robustere Vertreterin. Sie ist mehrjährig, frosthart und stellt kaum Ansprüche an Standort und Pflege. Sonnige Standorte werden akzeptiert, aber auch mit einem halbschattigen Platz gibt sich die bunte Winde zufrieden.

Staudenwicken halten sich fast überall, sogar auf lehmigen und trocknen Flächen. Am liebsten sind ihnen jedoch nährstoffreiche, lockere Böden – auch ein Platz in einem großen Kübel mit nährstoffreicher Blumenerde wird gern angenommen. Mit bis zu 2 Metern wächst die Staudenwicke als Kletterpflanze nicht allzu hoch hinaus. Dafür kommt sie jedes Jahr von alleine wieder zum Vorschein, ohne, dass Sie Hand anlegen müssen.

Das erstmalige Ansiedeln von Staudenwicken im Garten kann zwischen Mai und Juni geschehen. Lassen Sie die Samen dazu einige Stunden in Wasser vorquellen. Da Staudenwicken zu den Dunkelkeimern gehören, müssen sie einige Zentimeter dick mit Erde bedeckt werden. Alternativ ist eine Anzucht in Topfpaletten möglich. Sie haben noch nicht so viel Erfahrung mit der Aussaat? Dann halten Sie in der Gärtnerei doch mal nach einer vorgezogenen Pflanze Ausschau – damit gelingt der Start ganz leicht.

Im Jahr der Pflanzung muss die Staudenwicke besonders häufig gegossen werden. Aber auch danach ist die Pflanze mit ihren weichen Trieben relativ durstig. Ansonsten kommen mit einer Staudenwicke jedoch kaum Pflegearbeiten auf Sie zu. Schneiden Sie die Triebe ruhig immer wieder zurück, das regt die Bildung neuer Blüten an. Im Frühjahr wird die Staudenwicke bis auf den Boden zurückgeschnitten und mit einem Langzeitdünger für Stauden auf die kommende Saison vorbereitet.

Zur verwandten Duftwicke

Hingucker für die Pergola

Clematis Montana

Berg Waldrebe

Die meisten Clematis Sorten sind ja eher etwas für die Beetgestaltung, doch die Montana will hoch hinaus – 5-8 Meter erreicht sie in der Regel. Damit ist sie ein perfekter Kandidat für das Verschönern von Gartenzäunen und Sichtschutzwänden. Die beste Pflanzzeit ist zwischen August und Oktober. Dann ist der Boden noch ausreichend warm, und bis zum Frühjahr ist die Kletterpflanze gut angewachsen. Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni. Anschließend trägt die sommergrüne Kletterpflanze nur noch vereinzelt Blüten.

Was den Standort betrifft, ist Clematis Montana etwas eigen: An Blüten und Blättern hat sie es gern sonnig und warm, der Bereich rings um die Wurzeln darf hingegen gerne schattig und kühl sein. Das bekommen Sie an einem sonnigen Platz in Ihrem Garten hin, indem Sie den Wurzelbereich entweder mit Mulch abdecken, oder eine Unterbepflanzung aus Bodendeckern dazu pflanzen. Bei der Pflanzung dürfen Sie den Boden gerne mit einem speziellen Pflanzdünger oder etwas Kompost anreichern. Anschließend können Sie die Clematis im Beet jedes Frühjahr mit einem Langzeitdünger auf die Blütezeit vorbereiten. Zu den nächsten Beetnachbarn sollten übrigens mindestens 2 Meter Abstand gelassen werden, den braucht die Kletterpflanze, um sich gut zu entwickeln.

Die Clematis Montana blüht am Vorjahresholz, deshalb ist ein Rückschnitt direkt nach der Blüte empfehlenswert. Den Winter übersteht die Pflanze unter einer Schicht aus Laub oder Rindenmulch problemlos.

Mehr über Clematis

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