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Steckbrief

Narzisse

Narzisse
Narzisse

Bedürfnisse

Gießen:
wenig
Licht:
Sonne/Halbschatten
Pflegeaufwand:
gering

Blütezeit

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Beet oder Kübel
Wuchshöhe:
5-50 Zentimeter
Blütefarbe:
Weiß, Gelb, Orange

Richtig pflanzen

Narzisse pflanzen

Ein herrlicher Schmuck für das zeitige Frühjahr: Narzissen

Narzissen sind neben anderen Frühblühern wie den Tulpen ideal, wenn Ihr Garten im Frühjahr schöne Farbtupfer bekommen soll. Auf die gute Laune und die Vorfreude auf den Sommer, die Sie beim Anblick von Narzissen bekommen, brauchen Sie nicht einmal zu verzichten, wenn Sie keinen Garten besitzen. In vielen Gärtnereien und selbst in Supermärkten bekommen Sie Narzissen im Topf, die Sie einfach auf die Fensterbank stellen. Narzissen eignen sich zudem bestens als Schnittblumen für die Vase.

Im Hinblick auf die Blütenfarbe haben Sie die Wahl zwischen Gelb, Weiß und Orange. Zudem gibt es Sorten, bei denen die Blütenblätter eine andere Farbe als die Krone in ihrer Mitte haben. Sie kann sogar rosa oder rot sein.

Narzissen zählen zu den Zwiebelblumen, die aus ihrer Zwiebel in jedem Frühjahr wieder austreiben. Einmal gepflanzt, können Sie sich daher jedes Jahr wieder an den Frühlingsboten erfreuen. Viele Sorten bilden sogar Tochterzwiebeln, sodass im Laufe der Zeit ein richtiges Blütenmeer entsteht.

Narzissen: von Osterglocken bis Alpenveilchen-Narzissen

Narzissen (Narcissus) sind die Frühlingsboten schlechthin, denn sie sehen aus wie kleine Glocken, die den Frühling einläuten. Eine Narzissenart, die uns mit ihren großen, meist gelben Glocken die Osterzeit verschönert, wird deshalb auch als Osterglocken bezeichnet. Dieser Name wird zwar auch für andere Narzissen verwendet, doch tatsächlich ist die Osterglocke nur eine von zwölf Narzissenarten. So gibt es neben der Osterglocke, die Schalen-Narzisse, die Alpenveilchen-Narzisse, die Dichter-Narzisse oder die Engelstränen-Narzisse.

Die bekannteste und am weitesten verbreitete Narzissenart ist sicherlich die leuchtend gelbe Osterglocke, die offiziell Gelbe Trompetennarzisse und mit botanischem Namen Narcissus pseudonarcissus heißt. Osterglocken waren früher weit verbreitet, sind in freier Natur mittlerweile nur noch selten anzutreffen.

Neben den Osterglocken gibt es eine weitere beliebte Narzissenart: die Dichter-Narzisse mit weißen Blüten (Narcissus poeticus), die auch schlicht Weiße Narzisse oder Echte Narzisse genannt wird. Diese Blume erreicht eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern und blüht erst im April oder Mai. Ihre Blüten verströmen einen angenehmen Duft, sind bei einigen Sorten komplett weiß und bei anderen mit einem zweiten dezenten Farbton versehen.

Wer gerne einige Narzissen in Töpfe pflanzen möchte, sollte sich die Alpenveilchen-Narzissen (Narcissus cyclamineus) genauer ansehen: Hier spielen die goldgelben Narzissen 'Tête à Tête' eine wichtige Rolle. Denn die kleinbleibende Narzissen eignen sich bestens für Töpfe für den Balkon oder für die Fensterbank. Oft wird die Narzissensorte 'Tête à Tête' bereits in hübschen Töpfen angeboten, sodass sie nur noch an einen hellen Ort gestellt werden müssen, an dem sie dann für gute Laune sorgen.

Narzisse

Wie lange blühen Narzissen?

Abhängig von der Sorte blühen Narzissen im Februar, März, April oder Anfang Mai. Möchten Sie sich möglichst lange an den Blüten erfreuen, können Sie verschiedene Narzissenarten miteinander kombinieren. Ebenso attraktiv ist eine Kombination aus weißen, orangefarbenen und gelben Narzissen, die zur gleichen Zeit blühen. Sie ergeben einen bunten Strauß im Blumenbeet.

Narzissen im Topf, die Sie in die Wohnräume stellen, beginnen aufgrund der Wärme in den Zimmern bald zu blühen. Die Blühdauer beträgt ein bis zwei Wochen und ist umso länger, je kühler der Standort ist. Der ideale Platz für die Töpfe ist daher der Flur oder ein anderer Raum, der nur wenig geheizt wird. Sind die Blumen verwelkt, können Sie die Blütenstiele abschneiden und die Zwiebeln in den Garten auspflanzen. Die Blätter müssen allerdings an der Zwiebel verbleiben, bis sie verwelkt sind. In ihnen befinden sich Nährstoffe, die auf keinen Fall verloren gehen sollten.

Der beste Standort für Narzissen

Narzissen sind recht anspruchslos und gedeihen auf fast jedem Boden. Auch städtische Gärtnereien bepflanzen Beete und selbst die Mittelstreifen von Straßen deshalb gern mit den hübschen Osterblumen. Allein eine länger andauernde Trockenheit vertragen die Pflanzen nur schlecht. Meiden Sie deshalb die Stellen in Ihrem Garten, an denen der Boden erfahrungsgemäß im Sommer stark austrocknet. Staunässe ist jedoch ebenfalls von Nachteil. Die Erde sollte deshalb durchlässig sein und Regenwasser zügig versickern lassen. Ist der Boden in Ihrem Garten relativ dicht, können Sie ihn durch das Einarbeiten von etwas Sand durchlässiger machen. Ist er extrem dicht, legen Sie zusätzlich einige Tonscherben oder etwas Kies auf den Boden der Pflanzlöcher. Wie alle anderen Blumen benötigen Narzissen außerdem ausreichend Nährstoffe in Form von Kompost oder Dünger. Der ideale Standort ist ein sonniger bis halbschattiger Bereich.

Auch für Rasenflächen sind Narzissen bestens geeignet. Möchten Sie Ihren Rasen im Frühling mit diesen Blumen verschönern, sollten Sie allerdings bedenken, dass die Blätter viele Nährstoffe enthalten. Sie werden beim Verwelken an die Zwiebel abgegeben und sind eine wichtige Energiequelle für den Austrieb im folgenden Jahr. Einen Rasen, auf dem Narzissen wachsen, sollten Sie deshalb erst mähen, wenn die Blätter der Blumen verwelkt sind.

Narzissen pflanzen

Das Pflanzen von Narzissen ist sehr einfach, denn Sie brauchen die Zwiebeln nur in den Boden zu stecken. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der September. Sollten Sie diesen Termin verpasst haben, können Sie die Osterblumen aber auch später noch pflanzen. Einzige Voraussetzung ist ein frostfreier Boden.

Für jede Narzissenzwiebel graben Sie ein kleines Loch. Zuvor lockern Sie die Erde jedoch spatentief auf, damit die Zwiebeln leichter Wurzeln bilden können. Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so tief sein, wie die Zwiebel hoch ist. Achten Sie außerdem auf den nötigen Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln, damit sich jede Blume ungehindert entwickeln kann. Die optimalen Abstände geben die Hersteller stets auf der Verpackung an. In die gegrabenen Löcher legen Sie die Zwiebeln und bedecken sie mit Erde. Zum Schluss gießen Sie reichlich Wasser auf die Pflanzstellen.

Sollten Sie in Ihrem Garten Probleme mit Nagern haben, die Blumenzwiebeln auffressen, brauchen Sie sich um Narzissenzwiebeln keine Sorgen zu machen. Sie sind giftig, deshalb wird sie kein Nagetier anrühren.

Richtig pflegen

Narzissen pflegen

Wie oft muss man Narzissen gießen?

Im Zeitraum, in denen die Osterglocken blühen, ist eine zusätzliche Bewässerung in der Regel noch nicht erforderlich. Allein bei Trockenheit oder ungewöhnlich hohen Temperaturen müssen Sie daher gießen. Sind die Blumen verwelkt, schneiden Sie die Blütenstiele ab. Dadurch verhindern Sie, dass die Samen reifen. Dies würde die Osterglocken unnötige Energie kosten und sie schwächen. Die Blätter schneiden Sie dagegen wie bereits erwähnt erst ab, wenn sie vergilbt und vertrocknet sind. Danach befinden sich nur noch die Zwiebeln im Boden. Vergessen Sie diese jedoch nicht ganz, denn bei länger andauernder Trockenheit sollten sie Wasser bekommen. Gießen Sie nur ab und zu, aber jedes Mal reichlich.

Wann muss man Narzissen düngen?

Eine erste Düngung kann schon beim Austrieb der ersten Blätter erfolgen. Hierfür eignet sich Kompost oder ein Volldünger, der im Idealfall speziell für Blumenzwiebeln entwickelt wurde. Ein zweites Mal düngen Sie Ihre Narzissen direkt nach der Blüte mit einem Volldünger. Er sollte schnell löslich sein und nicht zu viel Phosphat enthalten.

Ein Winterschutz ist für die meisten Narzissen wie Osterglocken oder Weiße Narzissen nicht erforderlich. Lediglich die Tazetten, die Jonquillen und die Triandrus-Narzissen sind nicht ganz so winterhart. Decken Sie bei diesen Sorten die Pflanzstellen deshalb mit einem isolierenden Material wie zum Beispiel Laub oder Reisig ab. Kultivieren Sie Narzissen im Topf, stellen Sie die Töpfe für die Wintermonate in einen kühlen Raum, denn sämtliche Gefäße bieten nur einen sehr begrenzten Schutz vor Kälte. Sobald im Frühjahr die ersten Blätter aus der Erde sprießen, dürfen sie wieder nach draußen.

Narzisse

Was tun, wenn die Narzisse nicht mehr blüht?

Nach einigen Jahren kann es vorkommen, dass sich kaum noch Blüten bilden. Dann hilft es, die Zwiebeln nach der Blütezeit aus dem Boden zu nehmen und die Tochterzwiebeln von der Mutterzwiebel abzuschneiden. Danach setzen Sie die Mutterzwiebel wieder an ihren ursprünglichen Standort und pflanzen die Tochterzwiebeln einzeln an andere Stellen. Auf die gleiche Weise vermehren Sie Narzissen, die schon eine Weile in Ihrem Garten wachsen und noch fleißig blühen. Wenn Sie die Zwiebeln alle drei bis vier Jahre aus dem Boden nehmen und teilen, verhindern Sie von vornherein, dass die Narzissen blühfaul werden. Die Samen ausreifen zu lassen, um sie abzusammeln, ist dagegen nur für äußerst geduldige Hobbygärtner zu empfehlen. Bis aus den Samen blühende Schönheiten entstehen, vergehen Jahre.

Narzissen als Schnittblumen

Die Stängel von Narzissen enthalten einen milchigen Saft. Er schadet anderen Blumen, die Sie gemeinsam mit Narzissen in eine Vase stellen. Möchten Sie einen bunten Strauß zusammenstellen, sollten Sie die Blumen deshalb für einige Stunden in ein Gefäß mit lauwarmem Wasser und im Anschluss über Nacht in kaltes Wasser stellen.

Achtung Schädling: Die Narzissenfliege

Die Kleine und die Große Narzissenfliege sind, wie der Name schon vermuten lässt, typische Schädlinge, die es auf die Narzisse abgesehen haben. Die Narzissenfliegen legen ihre Eier in der Nähe der Zwiebel ab. Die ausschlüpfenden Maden bohren sich in die Zwiebel hinein und fressen diese dann von innen her auf und richten so einen sehr großen Schaden an.Dabei entsteht ein wunderbarer Platz zum Überwintern für den Schädling und die Narzissenfliegen legen auch im Folgejahr ihre Eier auf der Pflanze ab.
Leider ist es nicht ganz leicht die Narzissenfliege zu bekämpfen, denn es gibt keine chemischen Bekämpfungsmittel gegen den Schädling. Nur wenn Sie den Befall frühzeitig im Sommer erkennen, gibt es noch eine Chance, die Zwiebeln zu retten. Dafür graben Sie die entsprechenden Zwiebeln aus der Erde und legen diese circa zwei Stunden lang in 42 bis 44 Grad heißes Wasser. Nehmen Sie am besten ein Thermometer zur Hilfe, denn ist die Temperatur zu gering, sterben die Larven nicht, ist sie zu hoch tragen die Zwiebeln möglicherweise Schäden davon. Anschließend müssen die Zwiebeln trocknen und werden erst im Herbst wieder in die Erde gesetzt. Ist es für das Wasserbad bereits zu spät und die Narzissenzwiebeln sind von innen aufgefressen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sie aus dem Beet zu nehmen und im Restmüll zu entsorgen. Als Vorsichtsmaßnahme können Sie direkt nach der Blütephase zusätzlich ein Kulturschutznetz auf das Beet legen. Das verhindert eine erneute Eiablage der Narzissenfliege.

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