Steckbrief

Woll- und Schmierläuse

Wollläuse nah
Wollläuse fern

Eigenschaften

Wirtspflanze:
Zimmer-, Balkon- und Kübelpflanzen: Hartlaubige Pflanzen wie Kakteen, Orchideen, Croton, Aphelandra, Clivien, Oleander und Zitrusarten. Zierpflanzen: Douglasien, Lärchen, Fichten, Kiefern und Ziergehölze.
Symptome:
Blätter haben klebrigen Belag, woll- bzw. watteartige Knäule an Blättern und Trieben
Aussehen:
1-12 mm große, weiße, dunkelgrüne oder schwarze Insekten

Befallszeit

Beschreibung

Woll- und Schmierläuse

Die Woll- und Schmierläuse gehören zur Familie der Schildläuse. Die 1-12 mm großen Insekten befinden sich auf den Blattunterseiten, an den Blattadern oder am Blattansatz. Sie sitzen in woll- bzw. watteartigen Knäulen, die an den Trieben und Nadeln der Pflanze hängen. Daher wird ein Befall oftmals sehr schwer und zu spät erkannt. In den Knäulen befinden sich weiße, dunkelgrüne oder schwarze Läuse. Sie ernähren sich von dem Pflanzensaft und schwächen durch ihre Saugtätigkeit die Pflanze. Sie scheiden Honigtau aus, auf dem sich Rußtaupilze ansiedeln können. Dadurch weisen die Blätter einen klebrigen Belag auf. Die Folgen ihrer Saugtätigkeit sind ein geschwächtes Triebwachstum und Fleckenbildung. Zudem vergilben die Blätter und Nadeln der Pflanze, rollen sich ein und fallen schließlich ab. Bei sehr starkem Befall kann es zum Absterben der Pflanze kommen. Unter Idealbedingungen kann es zu Massenvermehrungen der Woll- und Schmierläuse kommen. Die Weibchen können etwa alle zwei Monate bis zu 600 Eier legen. Die Befallszeit an Zierpflanzen liegt zwischen April und Juni. Zimmer-, Balkon- und Kübelpflanzen können ganzjährig befallen werden.

Bekämpfung

So bekämpfen Sie die Woll- und Schmierläuse

Um einem Befall vorzubeugen wählen Sie einen hellen Standort mit ausreichend Licht. Vermeiden sie ein trockenwarmes Klima und lüften Sie regelmäßig die Räume, in denen sich anfällige Pflanzen befinden. Wenn die Pflanze befallen ist, sollte sie schnellstmöglich isoliert und von kranken Pflanzenteilen befreit werden. Da die Läuse unter ihrer Woll- bzw. Wachsschicht gut geschützt sind, die Pflanzen beim ersten Auftreten der Schädlinge mit einem Insektizid gleichmäßig von allen Seiten eingesprühen.

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