November

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken merklich. Die meisten Balkon- und Kübelpflanzen befinden sich nun in ihrem Winterquartier. Dennoch sollte Sie sie nicht vergessen! Schauen Sie regelmäßig nach ihnen und lassen Sie Ihnen die notwendige Pflege zukommen. Die draußen verbleibenden Pflanzen sollten Sie jetzt gegen Nässe und die sinkenden Temperaturen schützen.

Woll- und Schmierläuse an Zimmerpflanzen

Im Herbst und Winter bekommen Zimmerpflanzen weniger Licht, stehen aber auf der Fensterbank über dem Heizkörper häufig sehr warm. Dies bietet Woll- und Schmierläusen optimale Bedingungen sich schnell zu entwickeln. In Innenräumen treten vor allem bei Zitruspflanzen, Orchideen, Kakteen und anderen dickblättrige Pflanzen (Sukkulente) die Schädlinge immer wieder auf. Sie schädigen die Zimmerpflanze durch ihre Saugtätigkeit, zum Teil aber auch durch die Ausscheidung von Giftstoffen. Da sie durch Schilde bzw. Wachsausscheidungen gut geschützt sind, lassen sie sich häufig nur schwer bekämpfen. Befallene Pflanzen sollten Sie schnellst möglich isolieren, da sich die Schädlinge ansonsten auf die Nachbarpflanzen ausbreiten.  Zur schnellen und wirksamen Bekämpfung der Schädlinge empfehlen wir das COMPO Zierpflanzen Spray.

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Das richtige Klima für Orchideen

Die meisten Orchideen benötigen eine Luftfeuchte zwischen 60 und 80% um sich bei uns zu Hause auf der Fensterbank wohl zu fühlen. Mit dem Start in die Heizsaison liegt der Wert in unseren Wohnräumen häufig darunter. Doch keine Sorge, wenn Sie sich an der Schönheit der Exoten erfreuen möchten, müssen Sie nicht auf eine wohlig warme Wohnung verzichten. Sie können durch Verdunstungsschalen im Raum und an den Heizkörpern die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Sprühen Sie zudem die Blätter und Wurzeln regelmäßig mit dem Compo Blattpflege-Spray für Orchideen ein. Der feine Sprühnebel spendet Feuchtigkeit ohne unschöne Kalkflecken auf den Blättern zu hinterlassen.

Zum Artikel "So pflegen Sie Orchideen richtig"
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Düngung reduzieren

Wenn die Tage im Herbst kürzer werden, bekommen Pflanzen weniger Licht und das Wachstum verlangsamt sich. In dieser Ruhephase benötigen Zimmerpflanzen weniger Nährstoffe, Sie sollten daher jetzt die Düngung  reduzieren.

Zimmerpflanzen richtig pflegen

Tipps zur richtigen Pflege von Zimmerpflanzen finden Sie hier.

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Pflege im Winterquartier: Das richtige Raumklima

Die Balkon- und Kübelpflanzen sind in ihr Winterquartier eingezogen. Damit Sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen, sollten Sie regelmäßig nach ihnen schauen und ihnen ein wenig Pflege zukommen lassen. Besonders wichtig sind der richtige Standort und ein gutes Raumklima. Lüften Sie das Winterquartier ein- bis zweimal wöchentlich, um die Luftfeuchtigkeit zu verringern und die Bildung von Schimmelpilz zu vermeiden. Ferner verbessern Sie dadurch die Luftzirkulation und senken die Raumtemperatur. Kalte Füße mögen Pflanzen allerdings genauso wenig wie Sie, achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht der Zugluft oder sogar Frost ausgesetzt werden.

Nässe vermeiden

Nicht nur die tiefen Temperaturen machen den Pflanzen, die auf dem Balkon- oder der Terrasse überwintern zu schaffen. Viele winterfeste Pflanzen überstehen die kalte Jahreszeit nicht, weil sie im Nassen stehen. Wurzelfäulnis ist die Folge. Droht der Boden zu nass zu werden, sollten Sie die Niederschläge von oben fern halten. Stellen Sie die Pflanzen ans Haus oder unters Dach, damit Sie nicht ständig dem Regen ausgesetzt sind. Auch das Abdecken mit Reisig oder einer transparenten, luftdurchlässigen Folie bietet einen guten Schutz. Damit das Wasser leichter aus dem Topf abfließen kann, können Sie die Kübelpflanzen zudem auf kleine Füßchen stellen. 

Schön warm einpacken

Um Kübelpflanzen die draußen überwintern gut durch die kalte Jahreszeit zu bekommen, sollten Sie den Wurzelballen mit einer dicken Schicht aus Jute, Vlies  oder Noppenfolie vor dem Durchfrieren schützen. Lassen Sie zwischen dem Topf und dem Winterschutz ein wenig Platz und füllen Sie den Raum mit Stroh oder Laub, so entsteht ein zusätzlicher Kältepuffer. Frostgefährdete, oberirdische Pflanzenteile können Sie mit Abdeckmaterial warm einpacken. Das Anhäufeln sollte vor dem ersten Frost erfolgen.

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Schnitt von Obstgehölzen

Durch den regelmäßigen Schnitt der Obstbäume sorgen Sie für ein tragfähiges Kronengerüst, dass gleichmäßig mit Licht durchflutet wird. Ferner fördern sie den Ertrag und reduzieren das Risiko von Pilzerkrankungen. Generell können Sie den Baumschnitt bei frostfreier Witterung vom Herbst bis Spätwinter vornehmen. Ein früher Rückschnitt kann allerdings die Frostresistenz der Gehölze beeinträchtigen. Da ungeschnittene Bäume den Winter besser überstehen, empfehlen wir mit dem Rückschnitt bis Februar/ März zu warten. Eine Ausnahme bilden Steinobstgehölze wie Zwetschgen und Kirschen, sie sollten nach der Ernte im Sommer geschnitten werden. Bis ein Baum nach dem Rückschnitt die Wunden von selbst geschlossen hat, können mehrere Jahre vergehen. In dieser Zeit können Krankheiten eindringen. Tragen Sie daher direkt nach dem Schnitt eine schützende Schicht Lac Balsam auf.   
Zum Artikel "Warum Baumpflege so wichtig ist"
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Winterschutz für Rosen

Viele Rosen in unserem Garten sind frostempfindlich. Vor allem die Veredlungsstelle und die Triebbasis sollten Sie im Winter vor Frost und kaltem Wind schützen. Bereits beim Einpflanzen können Sie die Grundlagen für einen guten Winterschutz legen. Achten Sie darauf, dass die Veredlungsstelle etwa eine Handbreit unter der Erde liegt. Frostschäden an der Triebbasis vermeiden Sie durch Anhäufeln. Bedecken Sie dazu den unteren Bereich des Rosenstrauchs ca. 20 cm mit Mulch. Legen Sie auf die noch herausragenden Triebe zudem Nadelreisig, um Sie vor Frostrissen durch die Wintersonne und Frostschäden zu bewahren. Sind die starken Fröste im Frühjahr vorbei, wird zunächst das Nadelreisig entfernt. Warten Sie mit dem Abhäufeln der Triebbasis bis der Neuaustrieb der Rose ca. 10 cm lang ist.

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Laub entfernen

Das Herbstlaub im Garten kann als Winterschutz für empfindliche Gehölze genutzt werden oder auch dem Igel ein Winterquartier bieten. Im Teich, auf dem Rasen und auf allen immergrünen Pflanzen  hat Laub aber nichts zu suchen. Gleiches gilt für alle Pflanzen die blühen oder fruchten. Befreien Sie sie diese regelmäßig von der Laubschicht. Die meisten Laubarten können Sie zusammen mit den Ernteresten auf dem Kompost entsorgen, wo sie wertvollen Humus bilden. Laub ist aber nicht gleich Laub. Walnuss, Kastanie und Nadelgehölze sind schwer kompostierbar und sollten gesondert aufgesetzt werden. Einen schnellen Rotteverlauf unterstützt der Compo Schnell-Komposter mit Guano. Innerhalb von 6 bis 8 Wochen sorgt er für die Bildung von wertvollem Mulchkompost.  

Zum Artikel "Das Anlegen eines Komposthaufens"
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Gartengeräte und -möbel einwintern

Damit Ihre Gartengeräten und -möbel über den nassen und kalten Winter nicht durch Frost, Schimmel oder Fäulnis Schaden nehmen, sollten Sie sie jetzt winterfest machen. Reinigen Sie die Gartenmöbel und stellen Sie diese in ein vor Nässe geschütztes Winterquartier. Drehen Sie die Außenwasserleitungen ab, denn bereits bei 0 Grad Celcius gefriert das Wasser in den Rohrleitungen. Reinigen Sie alle Geräte, die Sie über den Winter nicht mehr benötigen, und lagern Sie diese frostfrei und trocken ein. Sie werden Sie dann auch im kommenden Frühjahr wieder voll funktionsfähig bei der Gartenarbeit unterstützen. Zu guter Letzt vergessen Sie nicht die Pflanzgefäße. Kübel aus Ton- oder Terrakotta sollten Sie im Winter vor Nässe schützen, denn Sie nehmen Wasser aus der Umgebung auf. Bei Frost dehnt sich das Wasser aus und kann den Kübel in Scherben sprengen.

Was kann geerntet werden?

Chinakohl, Meerrettich, Radicchio, Rotkohl, Blumenkohl, Kürbisse