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Wie Sie Moos im Rasen erfolgreich bekämpfen

Viele Gartenbesitzer kennen es: Lästiges Moos macht sich im grünen Teppich breit, wenn der Rasen nicht optimal wächst und Lücken entstehen. Das ist aber kein Grund zum Verzweifeln. Mit den richtigen Tricks können Sie Moosbefall ganz einfach wieder los werden. Wir verraten Ihnen, wie es geht.

Rasenpflege

Moos nein Danke!

Moos im Rasen dauerhaft entfernen

Wenn sich bereits Moos in Ihrem Rasen ausgebreitet hat, können Sie also zunächst versuchen, die Ursache dafür herauszufinden und entsprechend zu beheben. Zusätzlich können Sie den lästigen Sporenpflanzen mit verschiedenen weiteren Maßnahmen den Kampf ansagen. Neben dem sorgfältigen Vertikutieren hilft bei starkem Moosbefall oft nur der Einsatz eines Moosvernichters. Diese Produkte bekämpfen das Moos zuverlässig, kräftigen und regenerieren gleichzeitig den Rasen, sodass er sich optimal gegen das Moos durchsetzen kann. Den Moosvernichter einfach 2-3 Tage nach dem Mähen gleichmäßig (wir empfehlen, Schutzhandschuhe und feste Schuhe zu tragen oder einen Streuwagen zu nutzen) auf dem feuchten Rasen verteilen. Verfärbte Rasenpflanzen können ausgeharkt werden. 

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Rasenpflege

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Prävention statt Radikalkur

So beugen Sie neuem Moosbefall vor

Den Grundstein für einen moosfreien Rasen legen Sie bereits bei der Rasenanlage durch die Wahl einer hochwertigen Rasensaatmischung. Minderwertige Rasenmischungen bilden oft keine dichte Grasnarbe und die entstehenden Kahlstellen im Rasen bieten Unkräutern und Moos Platz zum Ausbreiten. Deshalb empfehlen wir, Rasenlücken immer möglichst bald durch eine Nachsaat zu schließen. Zusätzlich können Sie mit kontinuierlicher Pflege einem erneuten Moosbefall vorsorgen. Denn während Ihnen der Rasen regelmäßige Eingriffe in Form von Durchkämmen und Schneiden dankt, kommt Moos mit diesen Ruhestörungen nicht gut zurecht.

Beim Mähen gilt als Faustregel: Kürzen Sie den Rasen nicht mehr als ein Drittel und schneiden Sie ihn nicht kürzer als 4 cm, da die Gräser ansonsten erheblich geschädigt werden. Bewässern Sie Ihren Rasen vor allem im Sommer ausreichend, denn Wassermangel schwächt die Gräser und lässt den Rasen bei lang anhaltender Trockenheit „verbrennen“. Sind Moos und Unkraut immer wieder stark auf dem Vormarsch, können Sie Ihrem Rasen durch das jährliche Vertikutieren und Durchlüften mit anschließender Nachsaat dauerhaft Luft verschaffen.

Natürlich verschaffen Sie Ihrem Rasens auch dadurch einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Pflanzen, wenn die im Boden enthaltenen Nährstoffe genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt sind. Für eine ausgewogene Nährstoffversorgung bei Rasengräsern entscheidend sind: Stickstoff, Phosphat, Kalium und Magnesium sowie weitere Spurenelemente wie Eisen, Zink und Mangan. Sorgen Sie also dafür, dass diese Nährstoffe immer ausreichend vorhanden sind, wird die kräftige Rasenfläche das Moos ganz von allein fernhalten.

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Die Ursache im schnellen Überblick

Warum entsteht Moos?

Um Moos im Rasen dauerhaft zu vermeiden, sollten Sie zunächst die Ursachen für den Moosbefall analysieren. Hier ein Überblick über die häufigsten Faktoren, die Moos im Rasen fördern:

UrsacheDeshalb bildet sich MoosDas hilft

Staunässe

Für optimales Wachstum benötigt Ihr Rasen ausreichend, aber nicht zu viel Feuchtigkeit. Sind die Gräser permanent feucht, beginnen die Wurzeln mit der Zeit zu faulen. Eine Ursache hierfür kann ein verdichteter Boden sein.

Damit sich das Wasser gar nicht erst sammelt, können Sie Ihren Boden gut auflockern und dabei eine Portion Sand einarbeiten.

Schatten

Während Gras viel Sonne braucht, um zu wachsen, fühlt sich Moos auch im Schatten wohl.

Mit spezieller Rasensaat für schattige Lagen können Sie Ihrem Rasen gegenüber dem Moos aber leicht einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

pH-Wert

Ist der pH-Wert des Bodens zu niedrig (geringer als 6), erhält Gras nicht mehr genügend Nährstoffe und geht ein. Moos wächst hingegen auch auf solchen sauren Böden richtig gut.

Den pH-Wert können Sie mit einem Schnelltest aus dem Gartenfachhandel oder Baumarkt messen. Rasenkalk kann helfen, den pH-Wert zu regulieren.

unregelmäßiges Mähen und
zu niedriger Schnitt

Unter einem Teppich aus langen, schlappen Rasenhalmen kann sich nicht nur Feuchtigkeit gut halten, auch Sonnenstrahlen gelangen kaum bis an die Grasnarbe – da kann es sich das Moos richtig gemütlich machen.

Mähen Sie also besser regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – bei einer Schnitthöhe von 4 cm. So kann sich eine kräftige, gut durchlüftete Grasnarbe mit stabilem Wurzelsystem
bilden.

Nährstoffmangel

Rasen entzieht dem Boden Nährstoffe. Sofern Sie keinen Mulchmäher besitzen, befördern Sie mit jedem Rasenschnitt unfreiwillig wichtige Nährstoffe auf den Kompost.

Um den Nährstoffspeicher trotzdem aufrecht zu erhalten, gibt es spezielle
Langzeit-Rasendünger – die geben ihre Nährstoffe über die ganze Saison bedarfsgerecht an die Rasenwurzeln ab.

Herbstlaub auf der Rasenfläche

Gerade in der kalten Jahreszeit benötigt der Rasen genügend Licht und Luft. Bleibt das Laub liegen, bekommen die Gräser
unter der Blätterdecke nicht genügend Sauerstoff – sie faulen und sterben ab.

Auf den feuchten Kahlstellen hat Moos dann spätestens im Frühjahr leichtes Spiel.

minderwertige Saatgutmischung

Minderwertiges Saatgut enthält häufig hochwachsende Futtergräser aus der Landwirtschaf. Die müssen oft gemäht werden, bilden dabei aber keine dichte Grasnarbe. Die Folge: Auf lichten Rasenflächen findet Moos ausreichend Platz, um sich auszubreiten.

Ein hochwertiges Saatgut erzeugt eine dichte Grasnarbe mit verzweigtem
Wurzelsystem, sodass Moos und Unkräuter keine Chance haben, sich dazwischen auszubreiten.

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