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Rasen säen und neu anlegen: so funktioniert‘s

Ein gesunder, dichter Rasen ist die Grundlage für einen schönen Garten. Im Laufe des Jahres muss er allerdings ziemlich viel aushalten: Spielende Kinder, herumtollende Hunde, gesellige Feiern und natürlich auch das Wetter können den grünen Teppich stark beanspruchen. Damit der Rasen den Belastungen des Gartenlebens standhält, sind beim Rasen säen und neu anlegen eine gute Vorbereitung des Bodens und die Auswahl des passenden Rasensaatgutes das A und O. Hier bekommen Sie Tipps und erfahren, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen, um eine schöne Rasenfläche in Ihrem Garten anzulegen.

Rasen raparieren

Schnelle Tipps: Was ist beim Rasen säen zu beachten?

  • Vor der Aussaat sollten andere Arbeiten im Garten bereits erledigt sein, damit die neue Rasenfläche einige Wochen nicht betreten werden muss.
  • Rasen kann an besten im Frühjahr (ab ca. Mitte April bis Ende Mai) oder im Herbst (September) ausgesät werden.
  • Die Bodentemperaturen bei der Aussaat müssen mindestens 5 bis 10 Grad betragen.
  • Vor dem Ausbringen der Rasensaat sollte der Boden unbedingt gut vorbereitet werden.
  • Bei der Aussaat sollte der Boden möglichst trocken sein, im Anschluss dann aber regelmäßig gewässert werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Rasenaussaat

Grundsätzlich können Sie von Frühjahr bis Herbst einen Rasen neu anlegen. Wenn Sie sich entscheiden, im späten Frühling oder Sommer auszusäen, müssen Sie allerdings deutlich mehr Pflege in Kauf nehmen. Bei zu früher Aussaat besteht hingegen das Risiko, dass die Bodentemperatur unter 10 Grad liegt und die Rasensaat nicht keimt. Unsere Rasensaatprodukte eignen sich dank besonders hochwertiger Mischungen zum Teil bereits zur Frühaussaat ab einer Bodentemperatur von 5 Grad. Bodenfrost gilt als einer der größten Risikofaktoren.

Grundsätzlich gilt: je wärmer der Boden ist, desto besser für die Rasenmischung. Bitte beachten Sie, dass es einen Unterschied zwischen Boden- und Lufttemperatur gibt – der Boden ist kälter als die Luft. Den besten Start ermöglichen Sie Ihrem Rasen bei einer Aussaat zwischen Mitte April und Ende Mai oder im September. Denn im Herbst sind die Temperaturen mild und der Boden ist vom Sommer noch aufgewärmt – dank der wechselhaften Witterungsverhältnisse bleibt er meist gleichmäßig feucht. Das spart viel Arbeit beim Wässern.

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Sie wollen einen Rasen anlegen und wissen noch nicht wie? Was sollte man beachten und welches Ergebnis wünsche ich mir eigentlich? Wir beraten Sie gerne auf dem Weg zu Ihrem Wunschrasen.

Rasen neu anlegen: Der Boden macht den Unterschied

Natürlich hat auch der jeweilige Boden einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg der Rasenneuanlage. Der Boden sollte im ersten Schritt aufgelockert werden. Bei kleineren Flächen geht das mit einem Spaten, bei größeren Flächen kommt eine motorbetriebene Hacke zum Einsatz. Diese können tageweise im Baumarkt oder Gartencenter ausgeliehen werden. Dabei sollten Wurzelunkräuter wie Quecke oder Giersch sorgfältig entfernt werden. Die fruchtbare Bodendecke, der Mutterboden, sollte für die Aussaat mindestens 15-20 cm dick sein. Die weiteren Schritte sind abhängig vom jeweiligen Boden:

  • Normale Böden werden vor allem durch einen Bodenaktivator oder Humus vorbereitet. Dadurch wird die Bodenstruktur gelockert.

  • Schwere Böden sind dafür bekannt, dass sie besonders tonhaltig sind und viel Wasser speichern. Um eine Überwässerung des Rasens zu verhindern, sollten Sie diese z.B. mit etwa 2-3 m3 Quarzsand pro 100 m² Mutterboden lockern. Zusätzlich wird organischer Dünger (Bodenaktivator) oder alternativ Kompost ausgebracht und eingearbeitet.

  • Verdichtete Böden können im Jahr vor dem Anlegen des Rasens durch stark wurzelnde Pflanzen biologisch aufgelockert werden. Gut geeignet sind beispielsweise Lupine oder Ölrettich, da diese die im Winter absterben. Abschließend sollten Sand und ein organischer Dünger eingebracht werden.

Rasen säen: Die Wahl des passenden Saatgutes

Erfolg oder Misserfolg beim Rasen säen hängen neben dem richtigen Boden vor allem auch von der Auswahl des passenden Saatgutes ab. Bevor Sie einen neuen Rasen anlegen, sollten Sie daher folgende Überlegungen anstellen:

  • Liegt Ihre Rasenfläche eher im Schatten oder in der Sonne?
  • Soll der Rasen spielenden Kindern oder Gästen einer Gartenparty trotzen?
  • Oder gibt es nur wenige Lücken, die durch Rasen nachsäen geschlossen werden sollen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen Ihnen dabei, dass für Ihre Bedürfnisse geeignete Saatgut auszuwählen. Unsere Rasensaatprodukte enthalten hochwertige Sorten, die in den Richtlinien der Regel-Saatgut-Mischung (RSM) gelistet sind. Ein Großteil der Mischungen setzt sich aus Deutschem Weidelgras, Wiesenrispe und Rotschwingel zusammen und ist jeweils an die besonderen Bedürfnisse des Rasens angepasst – je nachdem, ob es sich um strapazierte, schattige oder lückige Flächen handelt.

Rasen säen oder Rollrasen verlegen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, einen neuen Rasen anzulegen: Neben dem klassischen Saatrasen kann die Fläche auch durch das Auslegen einer fertigen Grasnarbe bzw. einem Rollrasen begrünt werden. Doch schon bei mittelgroßen Flächen summieren sich die Kosten für einen Fertigrasen, die im Schnitt 10- bis 20-Mal so hoch sind wie bei einer hochwertigen Rasensaat. Vor allem bringt diese teure Rasen-Variante keine Vorteile bei der Vorbereitung. Auch hier muss der Boden entsprechend präpariert werden. Dazu kommen noch die aufwändige Logistik für den Transport sowie die Notwendigkeit, den frischen Rasen möglichst sofort zu verlegen. Und das wird bei Flächen ab 100 Quadratmeter ziemlich anstrengend. Neben den logistischen und finanziellen Nachteilen spricht auch der ökologische Aspekt für einen Saatrasen. Dieser wird von Hand ausgebracht, leicht eingeharkt und angewalzt. Diese Arbeiten sind auch bei größeren Flächen schnell erledigt.

Die besonderen Eigenschaften der Saatmischungen

SorteEigenschaft

Deutsches Weidelgras

  • hohe Strapazierfähigkeit
  • trockenverträglich durch gute Durchwurzelung
  • konkurrenzstark gegenüber anderen Sorten
  • schnelles Regenerationsvermögen
  • rasche Keimung (7-15 Tage) und Wuchs
Wiesenrispe
  • dichte, belastbare Rasennarben
  • schließt Lücken durch Ausläufer
  • gute Trockenverträglichkeit

Rotschwingel

  • tiefschnittverträglich
  • dichte, feine Rasennarben
  • anpassungsfähig, salz- und trockentolerant

Schritt für Schritt

Einen neuen Rasen anlegen in 6 Schritten

  1. Rasenfläche vorbereiten

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    Boden vorbereiten

    Lockern Sie den Untergrund spatentief auf und befreien Sie ihn von Unkraut, Steinen, Wurzeln oder Unebenheiten. Ist die Fläche stark mit Unkraut bewachsen, können Sie einen speziellen Unkrautvernichter einsetzen. Anschließend die Fläche möglichst glatt harken und dem Boden mindestens eine Woche Zeit geben, sich nach diesen Arbeiten zu setzen. Verwenden Sie Im Anschluss spezielle Substrate zur Reparatur und Vorbereitung der Rasenfläche.

  2. Rasen säen

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    Fläche düngen

    Führen Sie unmittelbar vor dem Säen die erste Düngung mit einem speziellen Startdünger durch. Arbeiten Sie diesen 2-3 cm tief in die Erdoberfläche ein, um von Anfang an die richtige Nährstoffversorgung der Keimlinge sicherzustellen. Alternativ können Sie auch anwendungsfertige Mischungen aus Rasensamen und -dünger in einem Arbeitsschritt ausbringen.

  3. Rasen säen

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    Grassamen aussäen

    Am besten können Sie das Saatgut bei Windstille gleichmäßig mit der Hand oder über die seitliche Streuhilfe der Umverpackung ausbringen. Halten Sie die auf der Packung genannte Aufwandmenge gewissenhaft ein. Eine zu dichte Aussaat führt dazu, dass die in der Mischung enthaltenen schnellwachsenden Rasengräser die langsamer keimenden Rasengräser überwachsen. Anschließend die Saat mit der Harke sehr leicht in die oberste Bodenschicht einarbeiten, um zu verhindern, dass sie verweht oder austrocknet. Wenn Sie mithilfe einer Walze oder einem Trittbrett den Boden leicht andrücken, fördern Sie zusätzlich den Bodenschluss und begünstigen die Keimung.

  4. Rasen bewässern

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    Boden bewässern

    Damit die Keimlinge heranwachsen können, muss der Boden vor allem in den ersten drei bis vier Wochen permanent feucht gehalten werden. Trocknet das Saatgut einmal aus, verliert es sofort die Keimfähigkeit. Wenn es einmal befeuchtet wurde und später trocken wird, kann es nicht mehr keimen. Beregnen Sie den Rasen daher regelmäßig mit möglichst feinen Tropfen.

  5. Rasen

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    Gras behutsam kürzen

    Wenn der Rasen eine Höhe von 8-10 cm erreicht hat, sollte er erstmals auf ca. 6 cm heruntergeschnitten werden. Schneiden Sie den Rasen die nächsten Male nach und nach auf 4,5 cm zurück. Wir empfehlen einen häufigen und dafür weniger tiefen Schnitt, bei dem nicht mehr als ein Drittel der Halmlänge zurückgeschnitten wird. ei den ersten Rasenschnitten sollten Sie darauf achten, dass das Messer des Rasenmähers sehr scharf ist.

  6. Rasendünger

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    Nährstoffversorgung langfristig sichern

    Wie alle Pflanzen, entzieht auch Rasen dem Boden die für das Wachstum notwendigen Nährstoffe. Abgestorbener Rasen verwandelt sich wiederum zu Humus, der die Nährstoffe erneut an den Boden zurückgibt. Durch regelmäßiges Mähen und Entfernen des Schnittguts unterbrechen Sie diesen natürlichen Nährstoffkreislauf. Ohne eine ausgleichende Düngung verarmt der Boden daher mit der Zeit. Nach 10-12 Wochen sollten Sie den Rasen mit einem speziellen Dünger verwöhnen, um Ihren grünen Teppich ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

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