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Hochbeet befüllen – Anleitung in 5 Schritten

Hochbeete sind in deutschen Gärten sehr beliebt. So lassen sich Gemüse, Kräuter oder Zierpflanzen beinahe ganzjährig auf kleinster Fläche anbauen und einfach bewirtschaften. Außerdem bieten sie, klassisch aus Holz gebaut oder gekauft, schöne Deko-Elemente für Garten, Terrasse oder den Balkon. Erfahren Sie hier mehr über die Vorteile von Hochbeeten, und wie Sie Ihr Hochbeet richtig befüllen, um schnell und effektiv mit Ihrem Gemüseanbau starten zu können.

Vorteile eines Hochbeets

Hochbeet

Hochbeete bieten Hobbygärtnern viele Vorteile. Zum einen  ermöglichen sie eine schonende Arbeitshaltung bei der Pflanzenpflege und beugen schmerzenden Knien oder Rückenproblemen vor. Außerdem sind Pflanzen in einem Hochbeet viel besser vor Schädlingen wie Schnecken geschützt, die sich gerne an jungem Gemüse zu schaffen machen. Nicht zuletzt fungiert es als Frühbeet. So können Sie deutlich frühzeitiger mit dem Anbau von Gemüse beginnen und Ihre Pflanzen wachsen in einem Hochbeet nachweislich schneller. Zum einen, weil die Erde wärmer ist, da die Sonne auf die seitlichen Wände des Beets scheint. Zum anderen ist die Erde oft nährstoffreicher als in einem herkömmlichen Gartenbeet, da ein Hochbeet in der Regel mit einem Gemisch aus reifem Kompost und spezieller Hochbeet-  oder Gemüseerde befüllt wird.

Hochbeet vorbereiten

Nachdem Sie Ihr Hochbeet erworben oder gar selbst gebaut haben sollten Sie es für die Nutzung optimal vorbereiten. Bei Beeten aus Holz sollten Sie darauf achten, dass sie mit spezieller Folie ausgekleidet sind, um die Innenwände vor dem Verrotten bedingt durch Nässe zu schützen. Außerdem lohnt es sich, einen Hasendraht auf dem Boden und anfangs der Innenwände anzubringen. So verhindern Sie, dass Nager wie Wühlmäuse sich von unten an Ihre Gemüsepflanzen und -wurzeln graben und diese anknabbern. Ist Ihr Hochbeet optimal vorbereitet, können Sie mit der Befüllung beginnen.

Hochbeet befüllen in 4 Schichten

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Grundsätzlich besteht ein optimal befülltes Hochbeet aus vier unterschiedlichen Schichten:

  1. Drainageschicht
  2. Kompostschicht
  3. Pflanzschicht
  4. Mulchschicht

Hochbeet: 4 Schichten im Detail

Die unterschiedlichen Schichten sorgen für ein lockeres Beet, das vor Staunässe und Fäulnis geschützt ist. Deshalb beginnen sie mit groben Füllstoffen im unteren Bereich und werden nach oben hin immer feiner.

Drainageschicht

Die unterste Schicht besteht aus groben, organischen Materialien und schlecht zersetzbaren Stoffen. Dazu zählen Äste, Zweige oder Holzschnitzel (z.B. COMPO BIO Holzschnitzel Dekor). Diese Schicht sorgt dafür, dass überflüssiges Wasser, beispielsweise an besonders regnerischen Tagen, gut abfließen kann und Ihr Beet nicht fault. Sie beugt somit Staunässe und Verschlämmung vor. Außerdem hemmen Holzschnitzel potenziellen Unkrautwuchs. Schließen Sie die Drainageschicht optional mit einer schmalen Füllschicht aus Zweigen, kleingeschnittenem Heckenschnitt, Strauchschnitt, geschnittenen Staudenreste und Laub ab. Sie bilden eine Barriere und verhindern, dass die oberen, feineren Schichten durchrutschen. Sollten Sie ausschließlich Holzschnitzel für die Drainage verwenden, ist die Bildung eines solchen Barriere nicht notwendig.

Kompostschicht

Grob zersetzter Kompost sorgt dafür, dass Ihre Gemüsepflanzen von einer optimalen Nährstoffversorgung und der entstehenden Verrottungswärme profitieren. Wer keinen eigenen Kompost besitzt, kann Gärtnerkompost auch im Handel erwerben, wie z.B. unseren hochwertigen COMPO BIO Gärtnerkompost torffrei. Ergänzt werden kann die Kompostschicht durch Pflanzenreste von frisch zurückgeschnittenen Stauden, die man oft nach dem Frühjahrsschnitt als Abfälle im Garten hat. Wenn Sie besonders starkzehrende Gemüsepflanzen wie Kürbis, Melone oder Zucchini pflanzen möchten, können Sie dem Kompost zusätzlich etwas Pferdedung beimengen.

Pflanzschicht

Die Pflanzschicht besteht aus Gartenerde, Gemüseerde, Mutterboden oder einer speziellen Hochbeeterde, wie unserer COMPO BIO Hochbeet- und Gewächshauserde torffrei. Sie versorgt die frisch gepflanzten Gemüsepflanzen dank ihres hohen Humusanteils und dem ergiebigen Naturdünger für bis zu fünf Wochen mit allen wichtigen Nährstoffen und trägt damit zu einem gelungenen Start in die Gartensaison bei. Wenn Sie Radieschen, Salate oder Bohnen direkt im Hochbeet aussäen möchten, ist auch eine spezielle Kräuter- und Anzuchterde empfehlenswert. Die Pflanzschicht  sollte bis knapp unter den Rand des Hochbeets gehen.

Mulchschicht

Nach der Pflanzung können Sie mit einer Mulchschicht dafür sorgen, dass die Erde nicht so schnell austrocknet und der Wasserhaushalt im Hochbeet besser reguliert wird. Zugleich wird weniger Wasser verbraucht, da Sie deutlich weniger häufig zur Gießkanne greifen müssen. Damit der Verdunstungsschutz effektiv wirken kann, sollte die Schicht mindestens drei Zentimeter hoch sein. Wir empfehlen zum Mulchen die COMPO BIO Gemüse- und Hochbeetmulch torffrei.

Wie viel Erde braucht es?

Zum Hochbeetrechner von COMPO

Sie sind unsicher, wie viel Erde oder Holzschnitzel Sie für Ihr Hochbeet brauchen? Mit unserem COMPO Hochbeetrechner können Sie die Maße Ihres Hochbeetes angeben und sich ausrechnen lassen, von welchen Materialien Sie wie viel benötigen.

Jetzt berechnen

Hochbeet richtig befüllen

Verwenden Sie nur geeignetes Füllmaterial, um ein optimales Beetklima zu erzeugen. Alternativ zum Strauchschnitt, können Sie Stroh oder Häckselgut, wie COMPO BIO Holzschnitzel verwenden. Letztere sind auch im Handel erhältlich. Um Ihr Hochbeet möglichst lange bewirtschaften zu können, sollten Sie die Reihenfolge der unterschiedlichen Schichten und deren Füllmenge einhalten. So verhindern Sie Staunässe und Fäulnis, zudem garantiert der Verrottungsprozess Ihnen über Jahre hinweg eine effiziente Nähstoffversorgung. Etwa nach 4-7 Jahren lohnt es sich dann, die Befüllung eines Hochbeets zu erneuern.

Hochbeet befüllen: Anleitung in 5 einfachen Schritten

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    Vorbereitungen

    Nachdem Sie Ihr Hochbeet am gewünschten Platz aufgestellt haben, sollten Sie die Wände mit Drainagefolie auskleiden, um das Holz vor Verrottung zu schützen. Ein Wühlmausgitter verhindert, dass sich kleine Nager von unten an Ihrem Gemüse zu schaffen machen. Außerdem können Sie Schnecken-Hindernisse wie eine Kante oder ein Kupferband einplanen, um Schäden an Ihren Pflanzen vorzubeugen. Wenn Sie ein sehr hohes Hochbeet haben, können Sie die Tiefe des Hochbeets auch verkleinern, indem Sie zunächst Steine und Kies ins Hochbeet füllen und mit einem Vlies abdecken.

  2. Holzschnitzel

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    Drainage aufbauen

    Kümmern Sie sich nun um die erste Füllschicht. Geben Sie grobes Material wie Zweige, Äste oder Holzschnitzel auf den Boden Ihres Beets. Achten Sie darauf, dass diese Schicht etwa 30 Zentimeter hoch ist. TIPP: Decken Sie die Drainageschicht mit etwas Laub, Pflanzenresten und Rasenschnitt ab, damit die nachfolgenden Materialien nicht durch die Drainageschicht fallen.

  3. Hochbeet-Kompost

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    Mit Kompost befüllen

    Die folgende Kompostschicht soll für eine optimale Nährstoffversorgung Ihres Gemüses sorgen. Sie besteht aus halbreifem Kompost, Gärtnerkompost aus dem Handel oder Mist. Diese dürfen Sie gerne bis zu 35 Zentimetern hoch schichten.

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    Pflanzschicht einrichten

    Letztlich füllen Sie das Hochbeet mit hochwertiger Blumenerde als Pflanzschicht auf. Diese dient als ideale Grundlage für einen schnellen und gesunden Wachstum von Salat, Tomate, Gemüse, Kräuter oder Blumen. Die Erdschicht sollte 25 bis 30 cm hoch sein.

  5. Mulch

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    Mulchen

    Für alle die Wasser sparen und besonders nachhaltig Gärtnern empfehlen wir zusätzlich eine Mulchschicht von mind. 3 cm. Sie schützt die Erde vor zu schnellem Austrocken.

Und so geht's weiter:

Tipps zur Hochbeetbepflanzung

Nachdem Sie Ihr Hochbeet befüllt haben, geht es an die Bepflanzung! So wachsen verschiedene Gemüsepflanzen, Kräuter oder essbare Blumen wie Tagetes oder Kapuzinerkresse wunderbar im Hochbeet. Tipps & Beispielbeete finden Sie hier.

Zum Beitrag

Hochbeet wieder auffüllen

Die Erde Ihres Beetes sackt jedes Jahr etwas ab. Das liegt an der Verrottung der Füllmaterialien. Doch Sie müssen es nicht komplett erneuern. Wahlweise nach der letzten Ernte im Herbst oder im Frühjahr vor der ersten Saat können Sie Ihr Hochbeet nachfüllen und für einen optimalen Nährstoffhaushalt sorgen. Heben Sie dazu die alte Mulchschicht unter und füllen Sie das Hochbeet wieder mit etwas Kompost und viel frischer Hochbeeterde auf. Zum Abschluss können Sie eine neue Mulchschicht auf das Beet aufbringen. Nach spätestens vier bis sieben Jahren – abhängig von der Größe des Hochbeetes – sind jedoch die kompostierbaren Materialien soweit abgebaut, sodass Sie das Hochbeet neu befüllen sollten. Doch das Innere des Hochbeetes müssen Sie nicht entsorgen, sondern können den hier entstandenen Humus wunderbar für Ihre Gartenböden nutzen.

Video: Hochbeet befüllen - so geht's:

Hochbeet füllen

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