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Hochbeet befüllen: Welche Erde fürs Hochbeet?

Ein Hochbeet mit Tomate, Kürbis oder Zucchini verschönert nicht nur jeden Garten und so manchen Balkon, sondern bringt auch einige Vorteile mit sich: Das Unkrautjäten gestaltet sich rückenschonender, die Gemüsepflanzen lassen sich platzsparender anbauen und die Ernte ist relativ sicher vor Wühlmäusen und Schnecken. Damit sich die Pflanzen optimal entfalten können, stellt die Befüllung des Hochbeetes eine wichtige Grundlage dar. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie Ihr Hochbeet richtig befüllen und welche Erde geeignet ist.

Der ideale Standort für das Gemüsehochbeet

Klassischerweise dient das Hochbeet dem Anbau verschiedener Gemüsepflanzen, Kräuter oder Erdbeeren. Aber auch essbare Blumen wie Tagetes oder Kapuzinerkresse sind ideal für eine bunte Hochbeetbepflanzung und können als kleine Highlights zwischen die Gemüsepflanzen gesetzt werden. Da sich die meisten Gemüsepflanzen wie Gurke, Tomate, Kartoffel, Paprika oder Möhren ebenso wie die viele Kräuter an sonnigen Standorten wohlfühlen, bietet es sich an, das Hochbeet an einen sonnigen oder sonnig-halbschattigen Standort zu stellen.

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Das Hochbeet befüllen – 4 Schichten

Nachdem Sie das Hochbeet aufgestellt haben, geht es an die Füllung. Diese besteht aus verschiedenen organischen Materialien wie Holzschnitzel, Kompost und nährstoffreicher Gemüseerde, die Schicht für Schicht ins Hochbeet gefüllt werden. Die unterschiedlichen Materialien werden dabei nach oben hin immer feiner. Abgerundet wird das dreiteilige Schichtsystem durch eine schützende Mulchschicht.

Weshalb bedarf es unterschiedlicher Schichtungen?

Die unterschiedlichen Materialien tragen zu einer guten Durchlüftung und einer kontinuierlichen Nährstoffversorgung der Pflanzen bei. Dadurch, dass sich die organischen Materialien wie Holzschnitzel und Kompost im Hochbeet permanent zersetzen, entsteht außerdem eine gewisse Verrottungswärme. Dank dieser Wärme können bereits relativ früh Radieschen, Dicke Bohnen, Gartenmelde, Zwiebel, Spinat, Mangold, Möhren, Pastinaken sowie verschiedene Salate oder Kohlarten im Hochbeet angebaut werden.
Generell profitieren aber auch andere Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kartoffeln, Gurken oder Süßkartoffeln davon, dass sie im Hochbeet keine kalten Füße bekommen und danken es Ihnen mit einer reichen Ernte. Die abschließende Mulchschicht schützt zusätzlich vor Austrocknung und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt des Hochbeetes.

Holzschnitzel

Gut durchlüftet

Die erste Schicht

Die Grundschicht der Hochbeetfüllung besteht am besten aus grobem, organischen Material wie beispielsweise Holzschnitzel. Damit stellen Sie sicher, dass das Beet gut durchlüftet wird. So können die Materialien schneller verrotten, zugleich beugen Sie Staunässe und Verschlämmung vor. Auch Zweige, Äste oder abgeschnittene Strauchabfälle können als Drainage dienen. Außerdem hemmen die Holzschnitzel potenziellen Unkrautwuchs. Wenn die Schicht ungefähr 25 bis 40 Zentimeter Höhe erreicht hat – das ist natürlich auch etwas abhängig von der Höhe des Hochbeetes – geht es an die zweite Schicht.

Hochbeet-Kompost

Voller Nährstoffe

Die zweite Schicht

Für diese Schicht ist Grünkompost ideal. Er fördert ein aktives Bodenleben und sorgt für eine sehr gute Versorgung mit organischen Nährstoffen. Achten Sie allerdings unbedingt darauf, dass Sie keine Gartenabfälle oder Pflanzenreste nutzen, die von hartnäckigen Pilzen oder Schädlingen befallen waren. Pflanzen, die an Asternwelke, Kohlhernie, Fusarium- oder Sklerotinia-Fäule oder anderen Wurzelfäulniserregern erkrankt waren, sollten Sie grundsätzlich nicht kompostieren. Denn die Verursacher dieser Krankheiten können durchaus einige Zeit im Kompost überdauern. Wenn Sie nun diese Gartenabfälle für die Befüllung Ihres Hochbeetes verwenden würden, klatschen sich die schädlichen Erreger vor Freude in die Hände und stürzen sich mit neu erwachter Lebensfreude auf die frisch gepflanzten Gemüsepflanzen. Wenn Sie nicht mehr genau wissen, ob Sie im vergangenen Jahr auf ein paar erkrankte Pflanzen auf den Kompost geworfen haben oder wenn der Kompost nach unangenehm nach Fäulnis riecht, gehen Sie lieber auf Nummer sicher und verwenden ausschließlich hochwertigen Gärtnerkompost. Ergänzt werden kann dieser gut durch gesunde Pflanzenreste von frisch zurückgeschnittenen Stauden, die man oft nach dem Frühjahrsschnitt als Abfälle im Garten hat. Wenn Sie besonders starkzehrende Gemüsepflanzen wie Kürbis, Melone oder Zucchini pflanzen möchten, können Sie dem Kompost zusätzlich etwas Pferdedung beimengen. Insgesamt kann die Kompostschicht zwischen 30 und 45 Zentimeter hoch sein.

Hochbeet-Erde

Natürlich und nachhaltig

Die dritte Schicht

Nun sollte eine hochwertige Erde folgen, die einerseits auf die Bedürfnisse verschiedener Gemüsepflanzen abgestimmt ist und andererseits gut für den Anbau im Hochbeet geeignet ist. Aus dem Grund empfehlen wir unsere COMPO BIO Hochbeet- und Gewächshauserde torffrei. Sie versorgt die frisch gepflanzten Gemüsepflanzen dank ihres hohen Humusanteils und dem ergiebigen Naturdünger für bis zu fünf Wochen mit allen wichtigen Nährstoffen und trägt damit zu einem gelungenen Start in die Gartensaison bei. Die torffreie Hochbeeterde basiert aus rein natürlichen Rohstoffen und ist damit wunderbar für einen nachhaltigen Gemüseanbau im Garten geeignet. Diese Schicht kann je nach Größe des Hochbeetes zwischen 25 und 35 Zentimeter hoch sein. 

Mulch

Mit Verdunstungsschutz

Die vierte Schicht

Zu guter Letzt können Sie mit einer abschließenden Schicht aus Mulch dafür sorgen, dass die Erde nicht so schnell austrocknet und der Wasserhaushalt im Hochbeet besser reguliert wird. Gerade an warmen, sonnigen Tagen kann der Mulch ein Retter in der Not werden – und ohne ihn hätte sich die ein oder andere Gemüsepflanze wohl schon verabschiedet. Zugleich wird dank des Austrocknungsschutzes weniger Wasser verbraucht. Denn während Sie bei Hochbeeten ohne diese Mulchschicht deutlich häufiger zur Gießkanne greifen müssen, können Sie sich bei Hochbeeten mit schützender Mulchschicht das Gießen reduzieren und somit Wasser einsparen. Damit der Verdunstungsschutz effektiv wirken kann, sollte die Schicht mindestens drei Zentimeter hoch sein.  

Wann muss man das Hochbeet neu befüllen?

Dadurch, dass durch die verschiedenen organischen Füllmaterialien wie Holzschnitzel oder Grünkompost ein kontinuierlicher Verrottungsprozess stattfindet, werden für eine längere Zeit Nährstoffe freigesetzt, die die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen. Bei der Zersetzung der organischen Materialien sinkt die gesamte Füllung des Hochbeets allerdings nach und nach ab. Im nächsten Frühjahr können Sie daher die alte Mulchschicht unterheben und das Hochbeet wieder mit etwas Kompost und viel frischer Hochbeeterde auffüllen. Zum Abschluss können Sie eine neue Mulchschicht auf das Beet aufbringen. Nach spätestens vier bis sieben Jahren – abhängig von der Größe des Hochbeetes – sind jedoch die kompostierbaren Materialien soweit abgebaut, sodass Sie das Hochbeet neu befüllen können. Doch das Innere des Hochbeetes müssen Sie nicht entsorgen, sondern können den hier entstandenen Humus wunderbar für Ihre Gartenböden nutzen.

Kann man das Hochbeet auch nur mit Erde befüllen?

Ein Hochbeet ausschließlich mit Erde zu befüllen, bietet sich – insbesondere für den Gemüseanbau – nicht an. Wenn Sie jedoch nur Zierpflanzen ins Hochbeet pflanzen möchten, können Sie das ausgeklügelte Schichtsystem ein wenig reduzieren. Legen Sie lediglich eine Schicht aus Holzschnitzel, Strauchschnitt oder Zweigen als Drainage auf dem Boden aus, die für eine angenehme Belüftung sorgt und zugleich Staunässe vorbeugt. Anschließend füllen Sie das Hochbeet mit hochwertiger Blumenerde auf. Je nachdem, um welche Zierpflanzen es sich handelt, können Sie hier auch variieren. So gibt es neben universell einsetzbaren Blumenerden auch spezielle Erden für starkzehrende Zierpflanzen mit einem hohen Nährstoffbedarf wie Geranien, Petunien oder Chrysanthemen. Wenn Sie ein sehr hohes Hochbeet haben, können Sie die Tiefe des Hochbeets auch verkleinern, indem Sie zunächst Steine und Kies ins Hochbeet füllen und mit einem Vlies abdecken. Anschließend können Sie das Hochbeet mit Erde auffüllen. Beachten Sie dabei, dass die Erdschicht optimalerweise nicht weniger als 30 Zentimeter tief sein sollte, damit die Pflanzen möglichst viel Raum für Ihr Wurzelwachstum haben. Aufgrund des Verrottungsprozesses sackt die Füllung des Hochbeetes im Schnitt nach einem Jahr um circa 10 bis 20 Zentimeter ab, weshalb die oberste Schicht jährlich mit frischer Erde aufgefüllt werden sollte.

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