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Mittagsblume am Strand

Dünengewächse für einen Hauch von Seebrise

Garten maritim gestalten

Sanddorn, Mittagsblume oder Dünenrose begegnen uns sonst auf dem Weg an den Strand. Mit der richtigen Pflege fühlen sich diese Dünengewächse aber auch im Garten wohl. In diesem Artikel stellen wir eine Auswahl von Küstenpflanzen vor, mit denen Sie Ihren Garten maritim gestalten können.

Strand Pflanzen

Ansprüche an den Gartenboden

Das haben alle Dünenpflanzen gemeinsam

Wer sich den heißen, trockenen Boden einer Sanddüne als Lebensraum aussucht, muss wohl ganz spezielle Vorlieben haben. Entsprechend gibt es ein paar Dinge, die unsere Dünenkandidaten alle gemeinsam haben.

  • Gemeinsamkeit Nr. 1: Sie mögen es gern sonnig. Schatten ist in den Dünen vor der Küste Mangelware. Wenn Sie in Ihrem Garten ein Beet im maritimen Stil anlegen möchten, sollte der Standort dafür also unbedingt sonnig sein.
  • Gemeinsamkeit Nr. 2: Der Boden muss gut durchlässig sein. Na klar, wer sich auf Sandboden niederlässt, ist nicht unbedingt ein Fan von Staunässe. Schwere, lehmige Gartenböden eignen sich also nicht für eine Bepflanzung mit Dünengewächsen. Zum Glück gibt es aber eine Sache, mit der Sie den Küstenpflanzen Ihren Garten doch noch schmackhaft machen können: Ganz viel Sand in den Boden einarbeiten.
  • Gemeinsamkeit Nr. 3: Sie sind äußerst genügsam. Dünengewächse brauchen weder viel Wasser, noch besonders viele Nährstoffe oder aufwändige Schrittmaßnahmen und Winterschutzvorkehrungen – perfekt für alle Gartenbesitzer, die es pflegeleicht mögen.

Maritimes Flair vor der Haustür

Strandpflanzen und Gräser für den Garten

  1. Sanddorn

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    Sanddorn

    Sanddorn ist einer der wenigen Klassiker unter den Dünenpflanzen, von dem Sie sogar etwas ernten können. Im Garten erreicht er in der Regel eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern. Damit gehört er in die hinteren Reihen einer maritimen Beetgestaltung. Beschattung durch allzu aufdringliche Beetnachbarn mag Sanddorn überhaupt nicht. Planen Sie also lieber etwas mehr Platz für ihn ein. Apropos Platz: Auch unter der Erde macht sich das Gehölz gerne breit. Um das zu verhindern ist es empfehlenswert, Sanddorn nur in einer Pflanzwanne oder Wurzelsperre in den Garten zu pflanzen. Wenn er Ihnen doch mal zu groß wird, dürfen Sie beherzt zur Schere greifen – Sanddorn ist sehr schnittverträglich. Am besten schneiden Sie den Strauch jedes zweite Jahr im März großzügig zurück. Auch Auslichten ist erlaubt. Denn nur wenn ausreichend Sonne auf die Zweige fällt, können die Sanddorn Beeren bis zum Herbst ausreifen.

  2. Mittagsblume am Strand

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    Mittagsblume

    Die Mittagsblume findet sich eher an den Stränden Südeuropas. In unserem maritimen Beet darf die bunte Blume aber trotzdem nicht fehlen. Denn ihre Blüten bieten vielen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Mit einer Wuchshöhe von 10-15 cm ist sie der perfekte Kandidat für den vorderen Beetbereich, wo sie nach einigen Jahren dichte Teppiche bildet. Auch als Gewächs für den Steingarten ist die Mittagsblume geeignet. Mit ihren fleischigen Pflanzenzeilen ist die Mittagsblume – noch mehr als alle anderen Dünengewächse – auf einen durchlässigen Boden angewiesen. Um Staunässe vorzubeugen, dürfen Sie vor der Pflanzung ordentlich Sand oder Kies in den Boden einarbeiten. Auch eine Pflanzung im Kübel mit guter Drainage ist möglich – hierbei empfiehlt sich der Gebrauch von Kakteenerde.

  3. Stranddistel

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    Stranddistel

    Mit 30-60 cm Wuchshöhe nimmt die Stranddistel einen Platz im mittleren Bereich des Beetes ein. Dort macht sie das ganze Jahr über eine gute Figur: Ihre blau-grauen Blüten bildet die Staude ab Juni. Doch auch nach dem Verblühen im Oktober bleiben diese an der Pflanze und behalten den ganzen Winter hindurch ihr markantes Aussehen. Aufgrund ihrer Formstabilität eigen sich die Blüten der Stranddistel auch prima als Verwendung in Trockenblumen-Sträußen oder Kränzen. Wie alle Dünengewächse ist die Stranddistel extrem trockenheitsresistent. Um sich mit Wasser zu versorgen, bildet die Pflanze bis zu zwei Meter tiefe Wurzeln. Die Wurzeln der Sorte Eryngium maritimum haben einen leicht nussigen Geschmack und sind zum Verzehr geeignet.

  4. Kartoffel Rose

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    Kartoffel Rose (Hagebutte)

    Die haben Sie bestimmt schon einmal gesehen – ob an Nord- oder Ostseestrand, die Blüten der Kartoffelrose leuchten einem von Weitem entgegen. Auch riechen kann man sie auf mehrere Meter Entfernung – das finden auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge toll. Ähnlich wie der Sanddorn gehört die Kartoffelrose zu den robusten Gehölzen im Garten. Mit 120 -150 cm Wuchshöhe passt sie in den Hintergrund Ihres maritimen Beetes. Sie können aber auch eine Hecke damit anlegen. Denn wenn man sie nicht schneidet, wächst die Wildrose dicht verzweigt. Ansonsten verhält sich die Kartoffel Rose so gar nicht wie ihre Rosen-Kollegen: Sie ist unglaublich robust, starken Frost und Hitze verträgt sie ebenso gut wie Wind und Salzluft. Nur auf eines möchte sie nicht verzichten: Ganz viel Sonne. Die belohnt sie ihrem Gärtner mit einem ganzen Sommer voller Blütenfülle – ohne Düngen oder Schneiden von Juni bis in den Oktober hinein.

  5. Dünenrose

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    Dünenrose

    Ein weiterer Kandidat aus der Familien der Rosengewächse ist die weiße Dünenrose. Im Gegensatz zur kompakt wachsenden Kartoffel Rose bildet sie lange, geschwungene Triebe, an denen sich die weißen Blüten aufreihen. Mit den Jahren kann sie so eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die Blütezeit der Dünenrose ist relativ kurz, dafür aber üppig – zur Freude zahlreicher Pollensammler. Ein weiterer Vorteil: Die Blüte fällt in den Mai, wo im maritimen Beet sonst kaum etwas blüht. Im Anschluss daran bildet der Strauch zahlreiche kleine Hagebutten, die in der Sonne schwarz-braun schimmern. Über diese freuen sich dann wiederum Gartenvögel, die sich bis in den Winter hinein davon ernähren können. Die Dünenrose bietet also einen echten ökologischen Mehrwert im Gartenbeet. Ansonsten ist die Wildrose robust und anspruchslos. Wenn Sie Ihnen über den Kopf wächst, dürfen Sie nach der Blüte zur Schere greifen und nach Geschmack stutzen.

  6. Besenheide

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    Besenheide

    Auch die Besenheide gehört zu den robusten Pflanzen, die mit kargen Dünenböden zurechtkommen. Die Besenheide wächst langsam und überschreitet selten eine Wuchshöhe von 30 cm. Deshalb eignet sie sich zur Pflanzung in kleinen Grüppchen im vorderen Beetbereich. Es lassen sich freie Flächen damit schließen, ohne, dass gleich alles zuwuchert. Das Heidekrautgewächs gibt es mittlerweile in zahlreiche Farben: von weiß, über rosa bis violett. Es lohnt sich aber, bei der violetten Naturform mit Knospenblüten zu bleiben. Diese ist besonders ausdauernd und behält auch nach der eigentlichen Blütezeit ihre Farbe. So haben Sie von Juli bis in den tiefen Winter hinein immer einen zusätzlichen Farbtupfer im Beet.

Die rascheln so schön

Maritime Gräser

In einem maritimen Garten dürfen Gräser natürlich nicht fehlen. Nicht nur der Optik wegen, wenn der Wind durch die langen Halme fegt, sorgt das für die passende Geräuschkulisse eines Dünenspaziergangs. Mit ihren kräftigen Wurzelausläufern erfüllen die meisten Sorten die wichtige Aufgabe einer Dünenbefestigung. Im Gartenbeet wird diese Eigenschaft meistens nicht gebraucht. Damit sich die Gräser nicht unkontrolliert ausbreiten empfiehlt sich bei allen Sorten, diese in einer Pflanzwanne in den Boden zu setzen – oder zumindest eine stabile Wurzelsperre anzulegen.

Name

Wuchshöhe

Silbergras

10 - 35 cm

Strandhafer

60 - 100 cm

Strandroggen

100 - 130 cm

Gewöhnliche Strandsimse

30 - 120 cm

Sand-Segge

15 - 30 cm


 

Maritime Gräser pflanzen

Ziergräser sind anspruchslos und machen das ganze Jahr über eine gute Figur. Da sie sehr ausladend wachsen, gibt es bei der Pflanzung einiges zu beachten.

Zur Pflanzanleitung

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