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Für eine dichte, grüne Hecke!

Kirschlorbeer düngen

Der Kirschlorbeer gehört zu den beliebtesten Heckenpflanzen, die für einen blickdichten Sichtschutz im Garten sorgen. Dafür ist allerdings eine ausgewogene Nährstoffversorgung wichtig. Wir erklären Ihnen daher alles, was Sie über das Düngen von Kirschlorbeer wissen müssen und geben Ihnen nützliche Tipps zur Pflege der beliebten Pflanze.

Kirschlorbeer düngen

Kirschlorbeer, botanisch Prunus laurocerasus, ist eine robuste Pflanze, die sowohl in der vollen Sonne als auch im Halbschatten gut gedeiht und selbst eisige Wintermonate unbeschadet überstehen kann. Damit Ihr Kirschlorbeer Ihnen für viele Jahre erhalten bleibt und mit seinen grünen Blättern für einen dichten Blickschutz sorgt, braucht es einiges an Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium.

Drei Dinge sind bei der Düngung besonders wichtig:

1) die Wahl des richtigen Düngers,

2) der optimale Zeitpunkt für das Düngen und

3) das schnelle Beheben von Nährstoffmängeln.

Für Jung & Alt

1. Der richtige Dünger

Die Wahl des richtigen Düngers für Ihren Kirschlorbeer, der auch als Lorbeerkirsche bezeichnet wird, ist entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dabei hängt die Wahl einerseits von der Pflanze, andererseits von der Art des Düngers ab.

Heckenturbo

Der optimale Dünger für junge Kirschlorbeerhecken

Bei Neupflanzungen ist es sehr hilfreich, einen Wurzel-Aktivator mit in das Pflanzloch zu geben, der dafür sorgt, dass die Pflanzen zügig anwachsen und tiefreichende Wurzeln ausbilden. Wir empfehlen für diesen Zweck den COMPO Anwachs-Turbo. Dieser hochwirksame Dünger sorgt dafür, dass der Kirschlorbeer ein kräftiges Wurzelwerk bildet und schneller anwachsen kann.

Damit die junge Hecke innerhalb kürzester Zeit zu einem dichten Sichtschutz heranwachsen kann, ist für die ersten zwei Jahren ein leistungsstarker Spezialdünger optimal. So regt der COMPO Heckenturbo den Kirschlorbeer dank seiner speziellen stickstoffbetonten Nährstoffformulierung zu einem besonders schnellen Wachstum an; und die Extra-Portion Magnesium trägt zu einer gesunden, kräftigen Blattbildung bei und beugt Braunfärbungen vor.

Mit diesem sofortwirkenden Mineraldünger können Sie Ihren Kirschlorbeer zweimal im Jahr düngen. Optimalerweise wählen Sie für die erste Düngergabe das zeitige Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb aus. Somit stehen der Lorbeerkirsche rechtzeitig zum Saisonstart alle wichtigen Nährstoffe zur Verfügung. Anschließend ist eine zweite Düngung im Mai oder Juni wünschenswert, damit der Strauch auch während der Vegetationszeit im Sommer ausreichend versorgt ist.

Da die Nährstoffe nach sechs Wochen aufgebraucht sind, können Sie gegebenenfalls im Juli noch ein letztes Mal nachdüngen. Spätestens im August sollten Sie jedoch die Düngung mit stickstoffbetonten Düngemitteln einstellen, damit sich der Kirschlorbeer auf die Winterruhe vorbereiten kann.

Tipp: Um das Bodenleben zu aktivieren, können Sie im Frühjahr zusätzlich eine Portion Kompost oder Hornspäne in den Boden einarbeiten.

Kirschlorbeer duengen

Der optimale Dünger für größere Kirschlorbeerpflanzen

Wenn die Wunschgröße erreicht wurde und der Kirschlorbeer nun etwas langsamer wachsen soll, sind langsam wirkende Langzeitdünger, die ihre Nährstoffe nach und nach an die Pflanze abgeben, empfehlenswert.

Verwenden Sie einen Dünger, der für Heckenpflanzen oder Sträucher ausgezeichnet ist. Sie können beispielsweise zwischen einem mineralischen Dünger wie dem COMPO Bäume, Hecken, Sträucher Langzeit-Dünger oder einem organischen Dünger wie dem COMPO BIO Bäume, Hecken, Sträucher Langzeit-Dünger mit Schafwolle wählen. Beide Dünger haben eine Langzeitwirkung von mehreren Monaten. Eine Hauptdüngung im März oder April reicht dementsprechend für die gesamte Saison aus. Zudem handelt es sich um sogenannte Volldünger. Das bedeutet, dass sie die drei wichtigsten Nährstoffe, Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten und somit eine Rundumversorgung gewährleisten. Alternativ können Sie auch einen klassischen Universaldünger wie Blaukorn verwenden. Dieser mineralische Volldünger versorgt Ihre Pflanzen schnell und effizient mit Nährstoffen. Da er jedoch keine Langzeitwirkung besitzt, ist eine zweite Düngung im Sommer sinnvoll.

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Ergänzend zu der stickstoffbetonten Hauptdüngung im Frühjahr, die das Wachstum anregen soll, können Sie im Spätsommer einen speziellen Herbstdünger wie den COMPO BIO Herbst-Fit in den Boden einarbeiten. Dieser Herbstdünger fördert nicht das Wachstum, sondern stärkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturextremen. Das liegt an dem hohen Anteil an Kalium, der in dem Herbstdünger enthalten ist. Eisige Wintertemperaturen kann das Gehölz somit leichter wegstecken.

Was ist der Unterschied zwischen organischen und mineralischen Düngern?

Organische Dünger bestehen aus organischen Rohstoffen wie Schafwolle, Knochenmehl oder Pferdedung. Diese können von Bodenlebewesen zersetzt werden. Dadurch wird die Bodenstruktur verbessert und Nährstoffe werden freigesetzt, die die Pflanze über ihre Wurzeln aufnimmt.

Mineralische Dünger sind unabhängig von Bodenlebewesen pflanzenverfügbar. Deshalb können Sie mineralische Dünger bereits im zeitigen Frühjahr in den Erdboden einarbeiten – denn das Bodenleben wird in der Regel erst ab Mitte März aktiv, wenn es etwas wärmer geworden ist. Ergänzend zu einem Mineraldünger empfehlen wir, im Frühjahr organische Naturdünger wie Kompost oder Hornspäne in den Boden einzuarbeiten, um die Bodenlebewesen zu aktivieren und somit für eine bessere Bodenstruktur zu sorgen

Ist Kaffeesatz ein geeignetes Düngemittel?

Hausmittel wie Kaffeesatz werden gerne zum Düngen empfohlen. Doch eignet sich Kaffeesatz überhaupt? Tatsächlich enthält Kaffeesatz natürlicherweise Stickstoff, jedoch nur in recht geringer Menge. Außerdem sollten, damit die Heckenpflanze gesund wächst, auch andere Nährstoffe wie Kalium oder Magnesium zugeführt werden. Dafür braucht es einen Volldünger mit einer ausgewogenen Nährstoffformulierung. Kaffeesatz erfüllt diese Anforderungen nicht und kann einen richtigen Dünger daher nicht ersetzen.

2. Der ideale Zeitpunkt

Eine geregelte und angepasste Düngung verhilft Ihrer Kirschlorbeerhecke zu einem schönen, immergrünen Wuchs und macht die Pflanze widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten oder Schädlinge.

Hauptdüngung im Frühjahr

In der Regel bietet sich für die Hauptdüngung das Frühjahr an – die Häufigkeit der Düngung ist jedoch abhängig von der Art des Düngers:

1. Haben Sie sich für einen mineralischen Langzeitdünger wie den COMPO Bäume, Hecken, Sträucher Langzeit-Dünger entschieden, können Sie Ihre Lorbeerkirsche bereits im März vor dem Neuaustrieb düngen. Am besten wählen Sie einen milden Tag aus. Der Boden darf nicht mehr gefroren und es sollte auch kein erneuter Wintereinbruch angekündigt sein.

2. Möchten Sie einen organischen Langzeitdünger wie den COMPO BIO Bäume, Hecken, Sträucher Langzeit-Dünger mit Schafwolle verwenden, können Sie Ihren Kirschlorbeer düngen, sobald die Temperaturen ein wenig frühlingshafter geworden und die Mikroorganismen aus ihrem Winterschlaf erwacht sind. Dafür sollten für etwa zwei Wochen Höchsttemperaturen von mindestens 10°C geherrscht haben. Außerdem sollte der Boden gut durchfeuchtet sein.

3. Wenn Sie im März einen schnell wirkenden Sofortdünger ohne mehrmonatige Langzeitwirkung wie Blaukorn in den Gartenboden eingarbeitet haben, ist eine zweite Düngung im Mai oder Juni notwendig.

Stärkung für den Herbst

Im August oder September können Sie Ihren Kirschlorbeer mit einem kalibetonten Herbstdünger nachdüngen. Das Kalium schützt Ihre Hecken vor den bevorstehenden Frösten. Mit einem stickstoffreichen Dünger sollten Sie ab August nicht mehr düngen.

Kirschlorbeer düngen - Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. 1

    Bodenvorbereitung

    Entfernen Sie Unkraut und lockern Sie den Boden um den Kirschlorbeer herum leicht auf.

  2. 2

    Düngeranwendung

    Düngen Sie Ihren Kirschlorbeer mit einem Langzeitdünger für Hecken und Sträucher. Lesen Sie vor der Anwendung die Angaben zur Dosierung und Anwendung des Düngers. Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig um den Kirschlorbeer herum. Arbeiten Sie den Dünger vorsichtig mithilfe einer Harke oder Dreizacks in den Boden ein, um eine optimale Aufnahme durch die Wurzeln zu ermöglichen.

  3. 3

    Bewässerung

    Gießen Sie den Boden um den Kirschlorbeer nach dem Düngen gründlich, damit sich der Dünger auflösen und eine Aufnahme der Nährstoffe über die Wurzel erfolgen kann.

Kirschlorbeer gießen

Gelbe oder braune Blätter

Nährstoffmangel beim Kirschlorbeer

Ein Nährstoffmangel beim Kirschlorbeer kann das Wachstum und die Gesundheit der Pflanze beeinträchtigen. Hier sind einige Anzeichen für Stickstoff- und Eisenmangel sowie Lösungen, um diese Probleme zu beheben:

Stickstoffmangel: Ein Mangel an Stickstoff zeigt sich durch gelbe Blätter und einen stagnierenden Wuchs. Um einen Stickstoffmangel zu beheben, sollten Sie Ihren Kirschlorbeer düngen, beispielsweise mit einem schnell wirksamen Flüssigdünger wie dem COMPO Gartendünger Blaukorn® flüssig.  

Eisenmangel: Ein Eisenmangel äußert sich durch eine Blattverfärbung, bei der die Blätter blassgrün bis gelblich werden, während die Blattadern grün hervortreten. Um einen Eisenmangel zu beheben, ist ein spezieller Eisenchelat-Dünger wie der COMPO Blattgrün-Turbo empfehlenswert. Dieser spezielle Dünger enthält leicht verfügbares Eisen, das von der Pflanze schnell aufgenommen wird und den Nährstoffmangel behebt.

Kirschlorbeer pflegen: 5 Tipps

Neben der Düngung gibt es weitere wichtige Aspekte, die bei der Pflege von Kirschlorbeer zu beachten sind. Hier sind fünf wertvolle Tipps, um Ihren Kirschlorbeer gesund und schön zu halten:

  • Regelmäßiges Gießen: Kirschlorbeer benötigt eine gleichmäßige Feuchtigkeitsversorgung. Gießen Sie regelmäßig und durchdringend, insbesondere nach dem Einpflanzen sowie während trockener Perioden, um ein Austrocknen des Bodens zu vermeiden.
  • Mulchen: Eine Mulchschicht um den Kirschlorbeer herum hilft, Feuchtigkeit zu speichern, Unkrautwachstum zu reduzieren und den Boden vor Temperaturschwankungen zu schützen. Verwenden Sie organischen Mulch. Zu empfehlen ist hier der COMPO BIO Eichendekor + Unkrautbarriere.
  • Rückschnitt: Regelmäßiges Beschneiden fördert ein kompaktes Wachstum und eine dichte Heckenstruktur. Schneiden Sie Ihren Kirschlorbeer im späten Frühling oder frühen Sommer, um das Wachstum anzuregen und die gewünschte Form zu erhalten. Tipps zum Schneiden von Kirschlorbeer finden Sie im Ratgebertext „Kirschlorbeer schneiden“.
  • Schutz vor Frost: In kalten Regionen kann Kirschlorbeer Frostschäden erleiden. Schützen Sie die Pflanze vor Frost, indem Sie sie mit Vlies oder Netzen abdecken oder sie an geschützten Standorten pflanzen. Eine dicke Schicht Laub oder Mulch auf dem Boden hilft zusätzlich, Frostschäden zu vermeiden.
  • Regelmäßige Überprüfung auf Schädlinge und Krankheiten: Kontrollieren Sie Ihren Kirschlorbeer regelmäßig auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten. Frühzeitige Erkennung ermöglicht eine schnellere Behandlung und verhindert größere Schäden.

Detailliertere Informationen zur Pflege Ihrer Kirschlorbeerhecke finden Sie in unserem Ratgeberbeitrag „Kirschlorbeer pflanzen und pflegen“.

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