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Steckbrief

Granatapfel

Zier Granatapfel Nana
Granatapfel Baum

Bedürfnisse

Gießen:
mittel
Licht:
Sonne
Pflegeaufwand:
mittel

Blütezeit

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Kübel
Wuchshöhe:
50 - 150 cm
Blütefarbe:
Rot, Orange

Richtig pflanzen

Granatapfel pflanzen

Welche Granatapfelsorten eignen sich für den Anbau im Kübel?

Saftig-süße Granatäpfel so groß wie Handflächen? Wer dieses Ziel vor Augen hat, wenn er sich ein Granatapfelbäumchen im Kübel anschafft, den müssen wir leider enttäuschen. Die großen Granatapfelsorten, welche die Früchte aus dem Supermarkt liefern, sind in unseren Breitengraden leider nicht ausreichend winterhart. Zudem sind unsere Winter fast immer viel zu kurz und zu kalt, als dass die Früchte bis zum Herbst ausreifen könnten. Auch in einem beheizten Gewächshaus oder einem Wintergarten ist der Anbau daher in der Regel wenig erfolgversprechend.

Ein Granatapfelbaum, der in Mitteleuropas Gärten ein gutes Leben haben soll, muss also klein genug sein, um in einen Topf zu passen. Nur so können Sie die Pflanze vor winterlichen Frösten in Sicherheit bringen. Und wenn schon keine saftige Ernte in Aussicht steht, wie wäre es dann mit wunderschönen Blüten und mini Granatäpfeln, die zumindest genauso aussehen, wie ihre großen Verwandten aus dem Supermarkt? Diese Eigenschaften bieten viele Züchtungen mit dem Namen 'Nana'.
So werden 'Nana Gracilissima', 'Nana racemosa' oder 'Nana Plena' nur etwa einen Meter hoch, wachsen kompakt und vor allem langsam. Dadurch eignen sich die Punica-granatum-Sorten perfekt für den Balkon oder die Terrasse. Die Kerne des Zier-Granatapfels sind tatsächlich essbar, auch wenn unter der dicken Schale in der Regel nur wenig Fruchtfleisch steckt. Nach besonders langen und warmen Sommern können Sie im Juli oder August ein paar Mini-Granatäpfel ernten.
Was es bei Pflanzung und Pflege von Punica granatum 'Nana' zu beachten gibt, zeigen wir Ihnen in diesem Steckbrief.

Der richtige Standort für den Zwerg-Granatapfelbaum

Zwerg-Granatapfelbäume bevorzugen einen möglichst sonnigen Standort. Je mehr Wärme und Sonnenlicht Punica granatum einfangen kann, desto üppiger wird ihr Blütenbesatz ausfallen. Um es dem Granatapfelbaum noch etwas gemütlicher zu machen, empfiehlt es sich, den Kübel an einem windgeschützten Platz aufzustellen. Auch die Nähe zu einer südlich gelegenen Hausmauer beschert der Pflanze ein paar zusätzliche Temperaturgrade, denn das Gemäuer strahlt die Wärme wieder ab. Windschutz und rückstrahlende Wärme helfen dem Granatapfelbaum besonders im Frühjahr beim Neuaustrieb, wenn es eigentlich noch relativ kühl ist.

Granatapfel im Kübel pflanzen

Die beste Pflanzzeit für einen Granatapfelbaum ist im Frühjahr nach dem letzten Frost. So hat das Gehölz über die Sommermonate ausreichend Zeit, um sich im neuen Zuhause zu etablieren.

Mit einer maximalen Wuchshöhe von 1,50 Metern ist der Zier-Granatapfel 'Nana' zwar ein zierlicher Vertreter seiner Familie. Um im begrenzten Erdreich eines Kübels ein langes, gesundes Pflanzleben zu haben, muss das Gefäß trotzdem ausreichend groß gewählt werden. Zu den Seiten hin sollte der Wurzelballen beim Einpflanzen je mindestens fünf Zentimeter Platz haben. Außerdem sollte der Kübel ausreichend tief sein, damit das Bäumchen ein gesundes Wurzelwerk ausbilden kann.
Für eine Drainageschicht auf dem Topfboden sollten Sie ebenfalls etwas Platz einplanen, denn gegenüber Staunässe ist der Granatapfelbaum sehr empfindlich. Kann die Feuchtigkeit im Topf nicht abfließen, beginnen die Wurzeln schnell zu faulen. Vor dem Einpflanzen verteilen Sie deshalb am besten noch eine Schicht aus groben Kieselsteinen, Tonscherben oder Tonperlen auf dem Topfboden – so können die Abflusslöcher im Topfboden nicht verstopfen.

Die perfekte Erde für den Granatapfelbaum ist gut durchlässig und reich an Mineralstoffen. Dafür eignen sich beispielsweise Spezialerden für mediterrane Pflanzen. Sie enthalten einen erhöhten Sandanteil, sodass überschüssigen Wasser besser abfließen kann. Die enthalten Tonmineralien speichern hingegen Wasser sowie Nährstoffe und geben diese anschließend bedarfsgerecht an die Pflanzen ab. Wer nur eine normale Blumenerde zu Hause hat, kann diese mit etwas Sand auflockern, um für den hübschen Strauch eine geeignete Grundlage zu schaffen.

Richtig pflegen

Granatapfel pflegen

Granatapfelbaum wässern

Ursprünglich wurde der Granatapfel im Iran, in Afghanistan und Nordindien angebaut. Dementsprechend entwickelt sich die Pflanze nach einigen Jahren zu einem robusten Gehölz, das auch Trockenperioden problemlos übersteht. Kompakt wachsende Ziersorten sind jedoch verstärkt mit dem Fokus gezüchtet worden, besonders viele große Blüten zu tragen. Außerdem können sie im Kübel nicht beliebig viele Wurzeln bilden. Besonders im Sommer, wenn es heiß ist und der Strauch viele Blüten versorgen muss, sollten Sie den Wasserbedarf täglich kontrollieren. In Terrakotta- oder Tonkübeln verdunstet zudem ein Großteil der Feuchtigkeit, bevor sie die Pflanzen überhaupt aufnehmen können. Dadurch kann auch bei einem holzigen Granatapfelbaum im Kübel mehrfach wöchentliches Gießen notwendig werden.

Muss man einen Granatapfelbaum im Kübel düngen?

Damit ein Granatapfelbaum im Kübel viele schöne Blüten und Früchte ausbilden kann, braucht die Pflanze ab dem Austrieb im März eine Menge Nährstoffe. In der Vegetationsphase von Mai bis August versorgen Sie Punica granatum 'Nana' am besten alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger. Diesen können Sie einfach mit in das Gießwasser geben und die darin enthaltenen Nährstoffe können von der Pflanze sofort genutzt werden. Wichtig ist, dass der Dünger neben dem für das Wachstum verantwortlichen Stickstoff auch Phosphor und Kalium enthält. Diese Nährstoffe sind für die Blütenbildung und die Stärkung der Zellstruktur der Pflanze zuständig. So wird der Granatapfel ganzheitlich gestärkt, das Holz ist gegenüber Frost und Hitze deutlich widerstandsfähiger.
Ab August ist es wichtig, die Düngegaben allmählich zu reduzieren, damit der Granatpfelbaum zur Ruhe kommen kann.

Granatapfelbaum schneiden

Zwerg-Granatapfelsorten für den Kübel wachsen oftmals sehr langsam. Ein regelmäßiger Schnitt ist daher nicht notwendig. Wächst die Krone nach einigen Jahren zu dicht, sodass sie im Inneren kaum noch Blättern bildet, dürfen Sie das Gehölz im Frühjahr vor dem Neuaustrieb ein wenig auslichten. Besonders lange und sperrige Triebe dürfen auch schon im Herbst vor dem Einzug ins Winterquartier entfernt werden. Abgestorbene, nach innen oder über kreuz wachsende Triebe können Sie am besten nach der Überwinterung im Frühjahr abschneiden, dann trägt der Granatapfelbaum in der Regel kaum noch Laub und die Sicht auf die Äste ist frei.

Granatapfelbaum überwintern - so geht's!

Aus seiner ursprünglichen Heimat kennt der Granatapfel natürlich weder Frost noch Winterquartier. Am liebsten möchte es die Pflanze das ganze Jahr über hell und sonnig haben. Lassen Sie Ihren Granatapfelbaum deshalb so lange wie möglich draußen stehen und holen Sie das Ziergehölz erst dann ins Winterquartier, wenn die ersten Nachtfröste anstehen. Kurzfristig verträgt es sogar Temperaturen um die -5 °C, mehrere Nächte hintereinander sollten Sie ihm das aber nicht zumuten.
Da der Granatapfelbaum in unseren Breitengraden im Winter ohnehin sein Blätterkleid verliert, kann er problemlos an einem dunklen Ort überwintert werden. Das perfekte Winterquartier für die Kübelpflanze ist ein Keller, eine Garage oder ein Geräteschuppen mit Temperaturen von  5 - 10 °C. Kühler als 3 °C sollte es auf Dauer jedoch nicht sein.
Ab März dürfen Sie Wasser- und Düngegaben allmählich steigern und den Granatapfelbaum langsam wieder ans Tageslicht gewöhnen. Anfänglich bietet es sich an, die Pflanze zunächst immer nur für einige Stunden ins Freie zu stellen, sind ab Mai keine Nachtfröste mehr zu befürchten, kann der Kübel wieder dauerhaft an seinem Sommerplatz auf Südbalkon oder Terrasse stehen.

Wie oft muss man einen Granatapfelbaum umtopfen?

Da die kleinen Zier-Granatapfelsorten nur langsam wachsen, müssen sie entsprechend selten umgetopft werden. Hat das Bäumchen die Erde im Topf komplett durchwurzelt, merken Sie das zum Beispiel daran, dass im Sommer viel häufiger gegossen werden muss – es steht kaum noch Erde zur Verfügung, die Gießwasser speichern kann. Etwa alle drei bis vier Jahre sollten Kübelpflanzen grundsätzlich in frische Erde umgetopft werden, bei dieser Gelegenheit können Sie gut feststellen, ob ein größeres Gefäß fällig ist. Wie schon beim Einpflanzen sollte der größere Kübel dem Wurzelballen zu allen Seiten hin zusätzliche fünf Zentimeter Platz bieten und den Wurzeln auch in der Tiefe die Möglichkeit bieten, sich weiterzuentwickeln.

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