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Rasen im Frühjahr

In 5 Schritten zu einem gesunden Rasen

Rasenpflege im Frühjahr

Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt für eine Langzeitdüngung. Auch Vertikutieren und das Nachsäen von Lücken sind jetzt empfehlenswert. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für diese Arbeiten und wie sieht die richtige Reihenfolge aus? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen eine Rasenpflege-Routine aus fünf Schritten, mit denen Sie Ihre Rasenfläche im Frühjahr ganz schnell wieder fit bekommen.

Schritt 1

Rasen im Frühjahr vorbereiten

Rasen harken frühjahr

Freie Sicht zur Bestandsaufnahme

Rasenfläche aufräumen und einebnen

Wie sieht Ihre Rasenfläche nach den Wintermonaten aus? Hat sich viel Moos ausgebreitet, türmen sich überall Maulwurfshügel oder gibt es große Stellen, an denen überhaupt nichts mehr wächst? Um diese Fragen zu klären, sollte die Sicht auf die Rasenfläche zunächst frei sein. Deshalb steht das Aufräumen der Rasenfläche ganz oben auf der Liste der Rasenpflegearbeiten im Frühjahr: Entfernen Sie kleine Äste, Laubreste und abgestorbene Pflanzenteile am besten mit einer festen Metallharke. Damit kämmen Sie auch gleich die abgestorbenen Grashalme aus der Fläche heraus und es wird sichtbar, wie viel intakter Rasen noch übrig ist. Auch Maulwurfshügel lassen sich mit der Harke ganz leicht einebnen. Verteilen Sie deren Erde sehr dünn auf der Rasenfläche rings herum, sodass der Rasen einfach hindurchwachsen kann.

Rasen Sanden

Bei stark verdichteten Böden

Rasen im Frühjahr lüften und sanden

Ist die Bodenstruktur durch starke Beanspruchung, Schnee und Regenfälle an einigen Stellen so stark verdichtet, dass sich Pfützen auf der Fläche bilden, können Sie den Boden dort mehrmals tief mit einer Grabegabel einstechen. Dafür sind auch spezielle Gartengeräte, sogenannte Aerifizierer, erhältlich. Diese stechen unzählige fünf bis zehn Zentimeter tiefe Löcher in den Boden und führen ihm so Sauerstoff zu. Viele Vertikutierer besitzen ebenfalls eine Aerifizierungsfunktion, sodass Sie beide Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt in einem Schritt erledigen können.

Ist der Gartenboden allgemein lehmig und stark verdichtet, lohnt es sich, die Fläche im Frühjahr über mehrere Jahre hinweg immer wieder zu sanden. Das allein hilft wohlgemerkt nicht gegen Pfützenbildung und Staunässe, da der Sand durch den Regen nur etwa 10 bis 15 Zentimeter tief in den Boden gewaschen wird, jedoch haben so zumindest die Grashalme ein luftiges Bett zum Wachsen. Sie ahnen es vielleicht: Gegen einen verdichteten Rasen wirkt die Kombination aus Aerifizieren und Sanden am effizientesten. Denn über die vielen feinen Löcher kann der Sand sofort deutlich tiefer in den Boden eindringen und es vergehen nicht erst mehrere Jahre, bis der Sand seine Wirkung entfalten kann. So können Sie die Bodenstruktur über eine jährliche Rasenpflege nachhaltig verbessern.

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Schritt 2

Rasen düngen im Frühjahr

Rasendüngung Frühjahr

Erst stärken, dann rupfen und säen

Ende März düngen & Moos bekämpfen

Erst stärken, dann rupfen und säen – so lautet die Devise unserer Dipl.-Gartenbauingenieur:innen. Rasen wächst erst ab einer Bodentemperatur von 10 °C. Zum Nachsäen ist es Ende März in der Regel also noch viel zu früh. Auch mit dem Vertikutieren sollte man die Rasenpflegearbeiten im Frühjahr auf keinen Fall starten, denn der Boden ist stark aufgeweicht und bei den geschwächten Rasenwurzeln könnte man damit mehr kaputt machen als pflegen.

Um so viel von der Rasenfläche zu erhalten wie möglich, sollten Sie den Rasen nach dem Winter zu allererst durch eine Portion Nährstoffe stärken. Bei der Auswahl eines geeigneten Start-Düngers ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Dünger zuerst ein gesundes Wurzelwachstum und anschließend die Bildung einer dichten, sattgrünen Grasnarbe fördert. Auch die Fähigkeit eines Rasendüngers, bereits bei niedrigen Temperaturen seine Wirkung zu entfalten, ist stark von der Qualität der darin enthaltenen Nährstoffkombination abhängig. Die COMPO Rasen-Langzeitdünger, wie beispielsweise der COMPO Rasen Langzeit-Dünger Perfect oder der COMPO Start-Rasen Langzeit-Dünger verfügen über genau diese besondere Eigenschaften und eigenen sich daher perfekt für die Düngung im zeitigen Frühjahr.
Es gibt jedoch noch etwas, was Sie zu diesem Zeitpunkt beachten können: Ist Ihr Rasen stark von Moos durchzogen, bietet es sich an, einen Rasendünger mit Moosvernichter anzuwenden. Denn bei Unkraut und Moosbefall steht in einem nächsten Schritt das Vertikutieren auf dem Programm. Der Vertikutierer wird das bereits abgestorbene Moos dann mit Leichtigkeit vollständig aus der Rasenfläche entfernen können.

Mehr Tipps zum Rasen düngen
Bio Rasendünger

Andere Wirkungsweise

Kann man im Frühjahr auch einen Bio-Rasendünger anwenden?

Damit ein organischer Dünger seine Wirkung entfalten kann, braucht es die Unterstützung von Mikroorganismen. Erst sie machen die im Dünger enthaltenen Nährstoffe für die Pflanze nutzbar. Für Mikroorganismen ist ein organischer Dünger attraktives Futter. Erst wenn sie dieses verdaut haben, scheiden sie anschließend pflanzenverfügbare Nährstoffe wie Nitrat aus. Ist es zu kalt, zu heiß oder zu trocken, sind die Mikroorganismen träge und arbeiten kaum. Dann kann auch der Dünger nichts ausrichten, den Sie ausgestreut haben. Ganz im Gegensatz zum mineralischen Dünger: Die in ihm enthaltenen Nährstoffkomponenten sind so aufgebaut, dass die Rasenpflanzen sie auch schon bei niedrigen Temperaturen direkt aufnehmen können.

Die Anwendung eines Bio-Düngers macht im Frühjahr also erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt Sinn, wenn die Mikroorganismen im Boden aktiv sind – im März ist es dafür noch zu früh. Wenn Sie also die Verwendung eines organischen Düngers bevorzugen, empfehlen wir Ihnen, noch etwa einen Monat länger zu warten.

Rasenpflege im Frühjahr

Alternative Moosbekämpfung

Sollte man den Rasen im Frühjahr kalken?

Ideal für einen gesunden Rasen ist ein pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Sinkt Wert darunter, kann der Rasen viele Nährstoffe aus dem Boden nicht mehr aufnehmen. Das Düngen bringt also nicht den gewünschten Effekt. Moos findet sauren Boden mit niedrigen pH-Wert hingegen super und hat gleich doppelt leichtes Spiel, da die geschwächten Rasengräser ihm bereitwillig Platz machen. Durch das Kalken können Sie den pH-Wert des Bodens wieder anheben und es dem Moos entsprechend ungemütlich machen.
Bevor Sie sich entscheiden, Ihren Rasen zu kalken, sollten Sie jedoch drei Dinge bedenken.

  1. Erst messen, dann kalken: Das Kalken des Rasens als Mittel zur Moosbekämpfung bringt nur dann etwas, wenn der pH-Wert vorher tatsächlich zu niedrig war. Einfach zu kalken, ohne vorher den der pH-Wert des Bodens gemessen zu haben, sollten Sie also auf keinen Fall. Damit kann man das Gleichgewicht im Gartenboden unnötig durcheinanderbringen.
  2. Kalk ist kein Turbo-Produkt: Bis der gewünschte Effekt der pH-Wert Regulierung eintritt, braucht es einige Monate. Außerdem braucht es viel Wasser, damit sich der Kalk vollständig auflöst. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, den Rasen schon im Herbst zu kalken. Dann kann sich die Wirkung bis zum Frühjahr entfalten und das Einwässern erledigt die Natur von selbst. Natürlich ist es aber trotzdem möglich, den Kalk erst im Frühjahr auszubringen.
  3. Bei Kalkung im Frühjahr vorher Vertikutieren: Wird der Rasen im Frühjahr gekalkt, sollten Sie den Rasen vorher vertikutieren. Sonst liegen die Kalk-Körnchen lange Zeit nur oben auf der dicken Moosschicht und es braucht sehr viel Wasser, bis sie den Boden überhaupt erreichen und entsprechend anfangen zu wirken.

Schritt 3

Rasen mähen im Frühjahr

Rasen mähen

Am besten wöchentlich

Ab 7 Zentimeter Wuchshöhe: Rasen mähen

Ab einer Bodentemperatur von 10 °C beginnt der Rasen zu wachsen. Eine gesunde Schnitthöhe für den Rasen im Frühjahr liegt zwischen fünf und sechs Zentimetern. Schneiden Sie den Rasen zu kurz, sind die einzelnen Halme vor den letzten Nachtfrösten nicht ausreichend geschützt. Sobald der Rasen eine Wuchshöhe von sieben Zentimetern erreicht hat, wird es Zeit für den ersten Rasenschnitt. Von diesem Zeitpunkt an sollten Sie die Fläche regelmäßig nach Bedarf mähen, denn das regt das Wachstum an und fördert die Bildung kräftiger, dicht verzweigter Rasengräser. Während Ihr Rasen das Mähen super findet, leiden Unkräuter und Moos und der der regelmäßigen Störung – wer im Frühjahr von Anfang an konsequent mäht, verschafft dem Rasen damit also einen großen Vorsprung gegenüber konkurrierenden Gewächsen. Allerdings sollte der Rasen möglichst trocken sein, wenn Sie ihn mähen. Da kann es im Frühjahr schon mal schwierig werden, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, sodass das wöchentliche Mähen gegebenenfalls nicht immer eingehalten werden kann. Übrigens, nach einem Winter im kalten Geräteschuppen können die Messer des Rasenmähers schon mal rosten. Vor dem ersten Rasenschnitt im Frühjahr kann es daher sinnvoll sein, diese zu schärfen. So wird der Schnitt gerade und die Halme fransen nicht unnötig aus.

Mehr Infos zum Rasen mähen

Unser Tipp

Zwischen dem Mähen und der nächsten Düngung sollten immer mindestens zwei Tage vergehen. Da sie in dieser Zeit noch offene Schnittwunden haben, können die Gräser durch die Salzkonzentration im Dünger sonst Schaden nehmen.

Schritt 4

Rasen im Frühjahr vertikutieren

Rasen vertikutieren im Frühjahr

In Längs- und Querrichtung

Zwei Wochen nach der Düngung vertikutieren

Ist Ihr Rasen stark verfilzt oder von Moos durchzogen, sollte er ungefähr zwei Wochen nach der ersten Düngung vertikutiert werden – SOFERN die Rasengräser zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Wachstum begonnen haben. So wichtig das Vertikutieren ist, so einen großen Eingriff stellt das Anritzen der Grasnarbe auch immer für die Rasengräser dar. Daher wird auch nur vertikutiert, wenn es sinnvoll ist. Ist der Rasen unkrautfrei, kann man das Vertikutiergerät ruhig stehen lassen.
Optimalerweise wird erst dann vertikutiert, wenn der Rasen nach der Düngung bereits ein- bis zweimal gemäht wurde. Dann sind die Rasengräser so kräftig, dass sie bei dem Vorgang nicht unnötig geschädigt werden. Je nach Witterung kann es also einige Wochen länger dauern, bis Sie im Frühjahr mit diesem vierten Schritt der Rasenpflegeroutine beginnen können. Für ein sauberes Ergebnis wird sowohl in Längs- aus auch in Querrichtung vertikutiert.

Mehr Infos zum Vertikutieren

Rasenpflege leicht gemacht

In 4 Schritten zum perfekten Rasen

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Schritt 5

Rasen-Nachsaat im Frühjahr

Rasen Nachsaat im Frühjahr

Bei größeren Kahlstellen

Rasen unmittelbar nach dem Vertikutieren nachsäen

Unmittelbar nach dem Vertikutieren sollten größere Kahlstellen nachgesät werden. Nur dann macht der Vorgang des Vertikutierens überhaupt Sinn, denn sonst werden sich Unkraut und Moos in den dabei erstandenen Rasenlücken ganz schnell wieder ausbreiten. Bei der Nachsaat im Frühjahr lohnt es sich, eine speziell veredelte Saatgutmischung zu nutzen, die auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen und niedrigen Temperaturen zuverlässig keimt. Anderenfalls verfault die Saat bei allzu viel Regen schnell und geht einfach nicht auf, wenn es dann noch einmal kühler werden sollte. Das Frühjahr ist auch ein guter Zeitpunkt, um Unebenheiten im Rasen auszubessern. Die durch Aktivitäten von Wühlmäusen entstandenen Löcher können jetzt aufgefüllt und im gleichen Arbeitsschritt direkt nachgesät werden. Auch wenn es noch nicht so heiß ist und es regelmäßig regnet, müssen Sie den Rasen nach einer Nachsaat im Frühjahr zusätzlich wässern. Das Saatgut darf über die gesamte Keimung, die cicra vier Wochen dauert, nie austrocknen. Es muss permanent feucht gehalten werden. Wer nicht zu Hause ist, sollte unbedingt auf eine automatische Bewässerung achten.

Weitere Tipps zur Rasensaat
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Rasenpflege

COMPO SAAT® Nachsaat-Rasen

Keimt bereits ab einer Bodentemperatur von 5 °C. Sichere Keimung dank innovativer Profi-Saatveredelung auch bei ungünstigen Bedingungen. Für die Frühaussaat deshalb perfekt geeignet.

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