natürlich Düngen

Natürlich Düngen leicht gemacht

Gärtnern im Einklang mit der Natur: eine Maxime, die für die meisten Pflanzenfreunde auch fürs Düngen gilt. Ob mit Kompost, Guano oder Schafwolle: Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Schützlinge auf natürliche Weise mit Nährstoffen versorgen können. Hier stellen wir Ihnen drei Alternativen vor.

Kompost

Variante 1

Düngen mit Kompost

Kompostierung ist eine Art „Recycling im Garten“. Denn auf diese Weise kann ein Großteil der im Haushalt und im Garten anfallenden organischen Abfälle umweltgerecht in den Naturkreislauf zurückgeführt werden. Kompost ist reich an Mineralien und Spurenelementen, macht Pflanzen robust und verbessert die Bodenstruktur. 


Am besten wählen Sie für Ihren Komposthaufen einen Standort im Schatten, zum Beispiel unter einem hohen Baum oder hinter einem Geräteschuppen. Wichtig ist vor allem, dass die zahlreichen unterschiedlichen Mikroorganismen Einzug in den Haufen halten und ausreichend Luft haben. Geben Sie daher dem Kompost neben weichem, saftigem Material wie Küchenabfällen oder Blättern auch dünnere Schichten bei, z.B. Zweige vom letzten Baum- oder Strauchschnitt. Wenn Sie bei der Kompostierung ein paar einfache Spielregeln beachten und zur Beschleunigung des Rotte-Prozesses unseren Schnellkomposter einsetzen, erhalten Sie schon nach kurzer Zeit wertvollen Biodünger: ideal geeignet zur Bodenverbesserung und zur natürlichen Nährstoffversorgung Ihrer Pflanzen. 

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Erde & Kompost

COMPO BIO Schnellkomposter

Der COMPO BIO Schnellkomposter sorgt innerhalb von 6-8 Wochen für wertvollen Mulchkompost. So erhalten Sie den natürlichen Dünger noch schneller und können ihn effektiv verwenden.

Zum Produkt
natürlicher Dünger

Variante 2

Düngen mit Guano

Als natürlicher Dünger sind die als Guano bezeichneten Exkremente von Pelikanen, Kormoranen und anderen Seevögeln gut geeignet. Schon die Inka haben Guano für die Landwirtschaft genutzt: Sie bezeichneten mit „Huano“ den Seevogeldreck, den sie auf ihre Felder streuten. Auf der Küste vorgelagerten Felsen in Peru, Namibia und Chile sitzen jedes Jahr tausende von Seevögeln, um zu nisten und zu brüten. Sie ernähren sich vorwiegend von Fischen. Die Tiere hinterlassen Exkremente, die auf den Kalkstein der Felsen einwirken und diesen bedecken. Dabei entsteht ein Gemisch, das besonders reich an Stickstoff und Phosphor ist – ein idealer und natürlich milder Dünger.

Wenn die Vögel ihr Brutgeschäft beendet haben und wieder aufs Meer hinausgezogen sind, wird der Guano unter Einhaltung strenger Naturschutzauflagen abgebaut und in alle Welt exportiert. Wir verwenden seit Jahrzehnten einen besonders hohen Anteil von Seevogel-Guano für unsere Produkte. Neben Stickstoff und Phosphor enthält er auch wertvolle Spurenelemente, die die Vitalität der Pflanzen stärken. Kalium aus Meeresablagerungen sorgt zusätzlich für mehr Widerstandskraft. Übrigens: Unser Dünger mit Guano ist auch für den ökologischen Landbau zugelassen.

Schaf

Variante 3

Düngen mit Schafwolle

Schafe werden gern als Landschaftspfleger eingesetzt. Nun können sie sich sogar im Garten nützlich machen – nicht als Rasenmäher, sondern mit ihrer Wolle. Wollschafrassen müssen jedes Frühjahr geschoren werden, damit ihr dichtes Fell nicht verfilzt. Je nach Rasse und Alter kommen dabei durchschnittlich dreieinhalb Kilogramm Wolle zusammen. Der umweltfreundliche, nachwachsende Rohstoff liefert jede Menge wichtige Nährstoffe für Pflanzen wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Wolle hat außerdem gute Wasserspeichereigenschaften, da das Schaf bei Regen ansonsten bis auf die Haut nass werden würde.

Wir haben viele Dünger mit Schafwolle in Form von Pellets im Sortiment, die nebenbei wasserspeichernd und bodenverbessernd wirken. Die Nährstoffe aus der Wolle werden kontinuierlich über einen langen Zeitraum an die Pflanzen abgegeben. Regenwürmer zersetzen die Wolle am Ende zu Humus. Die Düngepellets werden im Frühjahr in den Boden eingearbeitet oder gleich mit ins Pflanzloch gegeben.

Übrigens: Die Wolle für unsere Produkte stammt ausschließlich von Schafen aus Europa. So werden lange Transportwege vermieden und lokale Schäfereien unterstützt – zur Förderung der heimischen Natur- und Kulturlandschaft.

TIPP: Mulchen ist natürlicher Bodenschutz

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es in der begrünten Natur keine nackten Böden gibt, sondern sie immer von einem Pflanzenteppich oder organischem Material bedeckt sind? Dadurch wird der Boden vor Austrocknung durch die Sonne, Auswaschung durch Regen und vor Wind geschützt. Wenn Sie Ihrem Boden etwas Gutes tun wollen, sollten Sie ihn mulchen, also mit organischem Material abdecken. Hierfür eignet sich z.B. Rasenschnittgut, Laub oder Pflanzerde. Der Boden behält seine Feuchtigkeit sowie lockere, krümelige Struktur und bildet somit eine gesunde Grundlage für natürliches Wachstum.

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