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Steckbrief

Pfingstrosen, Päonien

pfingstrose-rosa
pfingstrose-pink

Bedürfnisse

Gießen:
mittel
Licht:
Sonne/Halbschatten
Pflegeaufwand:
gering

Blütezeit

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Gartenbeet
Wuchshöhe:
60 bis 100 cm
Blütefarbe:
Weiß bis Dunkelrot

Richtig pflanzen

Pfingstrosen

Pfingstrosen - ein Überblick

Pfingstrosen, auch Päonien genannt, bezaubern Pflanzenfans mit ihren üppigen und duftenden Blüten und einer großen Blütenvielfalt, an denen sie sich bereits ab Anfang Mai erfreuen können.

Die Gattung der Pfingstrosengewächse bildet eine eigene Pflanzenfamilie (Paeoniaceae) und umfasst Stauden, Halbsträucher und Sträucher. Im Allgemeinen wird daher zwischen der Staudenpfingstrose und der Strauchpfingstrose unterschieden. Bei Staudenpfingstrosen verwelken im Herbst die oberirdischen Teile und die Pflanzen überwintert im Erdreich, während Strauchpfingstrosen – wie andere Sträucher auch- ihre Blätter verlieren. Strauchpfingstrosen haben verholzte Äste und können zudem wesentlich höher werden, sie benötigen entsprechend mehr Platz im Garten.

Staudenpfingstrosen

  • staudig-kompaktes Wachstum je nach Sorte 60 – 100 Zentimeter hoch
  • frühe Blüte etwa ab Anfang Mai
  • winterhart, der überirdische Teil zieht sich über den Winter in die Erde zurück
  • beliebte Arten: Paeonia officinalis; Paeonia lactiflora; Paeonia tenuifolia

Strauchpfingstrosen

  • strauchförmiges Wachstum je nach Sorte bis zu 2 Meter hoch
  • Blüte ab Mitte Mai auffallend große Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern
  • winterhart bei Bedarf Rückschnitt einzelner Triebe
  • beliebte Arten Sorten: Paeonia rockii; Paeonia suffruticosa

Info: Die sogenannten Itoh-Hybride sind eine wahre Besonderheit. Sie sind eine Kreuzung aus Strauchpfingstrose und Staudenpfingstrose und vereinen die Vorteile beider Arten: das buschige Wachstum der Stauden mit den auffälligen, üppigen Blüten der Sträucher.

Der ideale Standort für Pfingstrosen

Wenn Pfingstrosen dauerhaft an einem Platz stehen, entwickeln sie sich besonders gut. Daher sollten Sie sich gut überlegen, wohin Sie Päonien im Garten pflanzen. Der ideale Standort für Pfingstrosen ist ein sonnig bis halbschattig und luftig gelegenes Gartenbeet. Wählen Sie für Pfingstrosen keinen zu geschützten, warmen Standort. Die Pflanze treiben sonst sehr früh aus und sind dann spätfrostgefährdet. Etwas Schatten während der Mittagshitze hält die dünnen Blütenblütenblätter lange prall und frisch.

Pfingstrosen bevorzugen durchlässige, gleichmäßig feuchte und eher humusarme Gartenböden. Sie haben einen besonders humusreichen Boden? Magern Sie den Boden am besten mit etwas Sand ab. Besonders schwere und verdichtete Böden können Sie durch das Beimischen von Komposterde verbessern - so reduzieren Sie die Feuchtigkeit, vermeiden Staunässe und senken das Risiko für einen Pilzbefall.

Päonien im Garten pflanzen

Die optimale Pflanzzeit ist das Frühjahr, damit die Pfingstrosen bis zum Herbst noch ausreichend Zeit zum Anwurzeln haben und gut durch den Winter kommen. Wenn Sie sich für einen Platz im Beet entschieden haben, geben Sie Ihrer Pfingstrose unbedingt ausreichend Raum, um sich zu entfalten. Einen Quadratmeter sollten sie für eine ausgewachsene Pfingstrose einplanen.

Neben der Einhaltung eines ausreichenden Pflanzabstands, sollten Sie beim Pflanzen von Päonien vor allem auf die Pflanztiefe achten.  Dabei gilt: Staudenpfingstrosen bitte flach pflanzen, da sie ansonsten nur vereinzelt Blüten bilden. Liegt der Wurzelstock etwa 3 - 4 Zentimeter unter der Erde, fühlt sich die Pflanze wohl. Strauchpfingstrosen hingegen sollten Sie tief pflanzen. Sie weisen eine Veredelungsstelle auf, die beim Einpflanzen ungefähr Zehn Zentimeter mit Erde bedeckt sein sollte.

Pfingstrosen im Topf pflanzen

Päonien sind Starkzehrer und wurzeln sehr tief. Daher sind sie eher für die Pflanzung im Garten geeignet. Wählen Sie allerdings einen großen Kübel, kann auch das Kultivieren auf der Terrasse funktionieren. Vor allem die kleineren, hybriden Sorten kommen oft mit ausreichend großen Töpfen zurecht.

Unser Tipp:

Auch in der Vase machen Pfingstrosen als Schnittblume eine gute Figur. Damit die Knospen in der ungewohnten Umgebung ihre ganze Schönheit entfalten, sollten Sie sie in lauwarmes Wasser stellen!

Richtig pflegen

Die richtige Pflege für Pfingstrosen

Bewässerung von Pfingstrosen

Im ersten Jahr sollten Sie die frisch gepflanzte Pfingstrose regelmäßig wässern. Achten Sie dabei darauf keinesfalls die Blüten zu wässern, da diese ansonsten schwer werden und relativ rasch abknicken können. Haben sich einmal kräftige, lange Wurzeln gebildet, ist sie sehr genügsam und muss nur bei längerer Hitze und Trockenheit gegossen werden.

Pfingstrosen düngen

Für gesunde Blätter und eine üppige Blütenbildung Ihrer Pfingstrosen empfehlen wir eine zweimalige Düngung pro Jahr: Kurz vor dem Austrieb zwischen März und April mit einem mineralischen Staudendünger und ein weiteres Mal direkt im Anschluss an die Blütezeit.

Mit einem stickstoffarmen Dünger können Sie die Blütenbildung fördern, denn Stickstoff fördert vor allem das Höhenwachstum und die Grünbildung der Pflanze. Wünschen Sie sich jedoch eine kräftige Staude mit prächtigen Blüten, achten Sie beim Düngerkauf auf einen hohen Kalium- und Phosphorgehalt.

Vermehrung und Rückschnitt von Pfingstrosen

Möchten Sie ihre Pfingstrose vermehren, können Sie  einen Teil des Wurzelballens zwei bis drei Wochen nach der Blütezeit abtrennen und am gewünschten Standort neu einpflanzen. Im Gegensatz zu anderen Stauden müssen Päonien nicht durch Teilung verjüngt werden. Für sie gilt: Je älter sie werden, desto intensiver die Blütenbildung und prächtiger die Pflanzen.

Ihr dekoratives Laub behält die Staudenpfingstrose nach der Blütezeit bis in den Herbst hinein.  Die alten Stängel und Pflanzenteile werden vor dem Wintereine Hand über dem Boden abgeschnitten, um Grauschimmel zu vermeiden. Strauchpfingstrosen  können Sie zum Schutz vor schweren Schneemassen zusammenbinden. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, bei Bedarf werden lediglich abgestorbene Triebe entfernt.

Pfingstrosen umtopfen

Pfingstrosen bleiben am liebsten am gleichen Ort. Damit das Umpflanzen trotzdem gelingt, sollten Sie auf den richtigen Zeitpunkt und die Wuchsform achten. Päonien können Sie ab dem Spätsommer bis in den Spätherbst umpflanzen, d.h. in der Regel von Mitte August bis Oktober. Ein Umpflanzen der Pfingstrosen im Frühjahr sollte vermieden werden, da die jungen Triebe der Pflanze sehr leicht abbrechen können. Bei Staudenpfingstrosen wird der Wurzelstock im Zuge des Umpflanzens geteilt, da die Pflanzen am neuen Standort ansonsten erfahrungsgemäß schlecht anwachsen. Die Wurzelstücke werden anschließend flach eingepflanzt und angegossen. Im Gegensatz dazu werden Strauchpfingstrosen nach dem Ausgraben nicht geteilt und tief in die Erde gesetzt.  

Krankheiten und Schädlinge an Pfingstrosen

Bei richtiger Standortwahl sind Pfingstrosen robuste und pflegeeichte Gartenpflanzen. Stehen Sie hingegen an einem nicht ausreichend luftigen Platz – zum Beispiel aufgrund zu dichter Be- oder Unterpflanzung - kann sich schnell Grauschimmel (Botrytis paeoniae) bilden. Die Pilzerkrankung zählt zu den häufigsten Krankheiten an Pfingstrosen und führt zum Vertrocknen bzw. Absterben der erkrankten Pflanzenteile. Als erste Hilfe Maßnahme sollte Sie direkt nach dem Sichtbarwerden betroffene Pflanzenteile abschneiden und in der Restmülltonne entfernen.

Ein weiterer pilzlicher Erreger, der bei Päonien auftreten kann, ist die Blattfleckenkrankheit. Dieser wird durch feuchte Witterungsverhältnisse gefördert. Auf den Blättern bilden sich bräunliche bis schwärzliche Flecken, die unterschiedlich groß sein können und sich schnell vergrößern können. Fließen die Flecken zusammen und erfassen große Teile des Blattes, vertrocknen diese. Starker Befall schwächt die Pflanzen auch für das Folgejahr. Sie sollten daher schnelle handeln. Entfernen Sie  abgefallene Blätter, damit der Pilz von diesen Blättern nicht die gesunden Blätter infiziert. Behandeln Sie die Pfingstrose beim ersten Auftreten der Flecken mit einem dafür zugelassenen  Fungizid.

Im Frühjahr kann es zudem zum Befall mit Ameisen kommen. Vor dem Blühen bildet sich ein zuckerartiger Belag auf den Knospen, der Ameisen anlockt. Doch keine Angst, zu Schaden kommen diese durch die kleinen Krabbler nicht.

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