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Lenzrose pflanzen

Herkunft der Lenzrose

Die Lenzrose, wie wir sie aus unseren Gärten kennen, ist durch die Kreuzung der wilden Lenzrose (Helleborus orientalis), die ursprünglich in Vorderasien beheimatet ist, mit anderen Helleborus-Arten entstanden. Aus diesem Grund werden die Lenzrosen botanisch auch als Helleborus Orientalis-Hybriden bezeichnet. Durch langjährige Züchtungen sind mittlerweile verschiedenste Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben entstanden, die für Farbe im Garten oder auf dem Balkon sorgen.

Lenzrose, Christrose oder Schneerose?

Achtung Verwechslungsgefahr? Die Lenzrose (Helleborus Orientalis-Hybriden), auch orientalische Nieswurz genannt, und die Christrose (Helleborus niger) werden häufig vertauscht – immerhin gehören beide der Gattung Helleborus an. Doch während die Christrose schon im Dezember ihr weißes Blütenkleid präsentiert, zeigt die Lenzrose ihre Blüten erst mit Beginn des neuen Jahres – und das auch in einem breiteren Farbspektrum. Ob rosa, gelb oder schwarz und mit verschiedenen Musterungen – die zahlreichen Blütenfarben, in denen die Lenzrosen angeboten werden, lassen das Gärtner:innenherz höherschlagen.

Lenzrose

Blütezeit der Lenzrose

Der Name der Lenzrose ist Programm: Denn ihre Blüten kündigen den Lenz, also den Frühling an. Aus diesem Grund ist sie auch als Frühlings-Christrose bekannt. Meist blüht die Nieswurz von Februar bis April – je nach Wetterlage kann die Blütezeit allerdings schon früher beginnen. Damit ist die Staude eine wichtige Futterquelle für Wildbienen, wenn diesen noch kein reiches Nahrungsbuffet zur Verfügung steht.

Der passende Standort für die Lenzrose

Vielleicht ahnen Sie es schon: Wer zwischen Januar und Mai seine Blüten öffnet, ist keine klassische Sonnenanbeterin. Gerade während der heißen Sommertage zieht die Helleborus ein schattiges Fleckchen Erde vor. Im Winter jedoch freut sie sich über einen sonnig-warmen Platz. Mit diesen Ansprüchen und einer Wuchshöhe von maximal 50 Zentimetern ist sie der perfekte Kandidat zur Unterpflanzung von Laubbäumen und laubabwerfenden Sträuchern. Durch das Laub sind sie im Sommer vor der prallen Sonne geschützt, während gegen Winter mehr Licht durch die kahlen Äste fällt. Wer es der Lenzrose im Garten gemütlich macht, wird belohnt: Am idealen Standort kann die Pflanze bis zu 40 Jahre alt werden.

Lenzrose pflanzen

Sobald der letzte Bodenfrost im Frühjahr vorüber ist, dürfen Sie mit dem Einpflanzen Ihrer Lenzrose loslegen. Bis zum nächsten Winter hat die Pflanze dann noch ausreichend Zeit, um es sich an ihrem neuen Standort wohnlich einzurichten. Damit sich die langen Wurzeln gut ausbilden können, lockern Sie den Boden um das Pflanzloch zunächst tiefgründig auf. Haben Sie einen sehr dichten Lehmboden, ist es sinnvoll, etwas Sand, Kies oder Bimsgranulat unterzumischen. Das Pflanzloch sollte etwa der doppelten Größe des Wurzelballens entsprechen. Beim Pflanzabstand nehmen Sie es dann am besten noch einmal ganz genau: 15 Zentimeter müssen es bis zu den Beet-Nachbarn mindestens sein. An ihrem Standort im Gartenbeet sollte die Lenzrose nämlich möglichst ihr ganzes Pflanzenleben lang Platz finden, denn verpflanzt werden mag sie überhaupt nicht gern. Wenn es notwendig ist, ist eine Teilung allerdings möglich.

Kann die Lenzrose im Topf gepflanzt werden?

Um sich an den hübschen Helleborus Orientalis-Hybriden zu erfreuen, brauchen Sie aber nicht unbedingt einen Garten. Sie können den Frühblüher auch in einen großen Kübel pflanzen und damit den Balkon oder die Terrasse verschönern. Damit sich möglichst keine Staunässe bildet, wird in das Gefäß zunächst eine Drainageschicht aus Bimsstein gelegt. Außerdem sollten Abzugslöcher vorhanden sein, damit überschüssiges Wasser problemlos ablaufen kann. Als Substrat eignet sich eine hochwertige und nährstoffreiche Blumenerde wie die COMPO SANA® Qualitäts-Blumenerde. Wichtig bei einer Pflanzung im Topf ist, dass die Lenzrose ausreichend Platz zum Wachsen hat: Der Kübel sollte etwa einen Durchmesser von 25 bis 30 Zentimetern haben.

Ein Vorteil bei der Topfkultur ist übrigens, dass Sie die Pflanze je nach Witterung umstellen können: Im Winter können Sie die Staude an einen hellen, regengeschützten Sonnenplatz stellen und wenn die Sonnenstrahlen gegen Sommer an Intensität gewinnen, können Sie sie etwas schattiger platzieren, sodass sie während der Mittagssonne beschattet ist.

Richtig pflegen

Lenzrose pflegen

Lenzrose richtig gießen

Wächst Ihre Lenzrose im Topf, ist ein regengeschützter Standort empfehlenswert, sodass die Blätter trocken bleiben und sich Pilzerkrankungen nicht so gut ausbreiten können. Auch Staunässe kann vor allem im Winter zum Problem werden. Lassen Sie die Erde zwischen dem Gießen deshalb möglichst immer abtrocken. Im Freiland ist die Lenzrose im Winter in der Regel mit ausreichend Wasser von oben versorgt.

Allerdings kann die sogenannte Frosttrocknis Ihrer Helleborus zu schaffen machen. Denn die Staude ist zwar winterhart, sodass ihr eisige Temperaturen nicht ausmachen – die Kombination aus Frost, Sonne und Wind kann jedoch dazu führen, dass die Pflanze eingeht. Das liegt daran, dass die Pflanze keine Feuchtigkeit aus der Erde ziehen kann, wenn der Boden gefroren ist, während zugleich der Wind und die Wintersonne austrocknend wirken. Um dem entgegenzuwirken, können Sie die Erde mit etwas Reisig bedecken oder den Kübel mit Vlies umwickeln. Auch können Sie die Pflanze mit etwas Wintervlies oder einer alten Decke umhüllen, sodass die Blätter keine Feuchtigkeit mehr verdunsten. Wichtig ist allerdings darauf zu achten, dass das Abdeckmaterial luftdurchlässig ist und sobald wie möglich wieder entfernt werden muss, damit die Lenzrose nicht zu faulen beginnt.

Im Sommer ist es dagegen wichtig, den Durst der Nieswurz zu stillen. Wird die Pflanze über den Sommer zu sehr geschwächt, leidet darunter die Blühfreudigkeit im Folgejahr. Achten Sie trotz trockenerer Bedingungen darauf, dass die Blätter möglichst nicht mit Wasser benetzt werden, um einen Befall mit Blattfleckenpilzen zu vermeiden.

Wie oft muss man die Lenzrose düngen?

Damit Ihre Lenzrose mit den notwendigen Nährstoffen versorgt ist, können Sie im Frühjahr vor der Blüte eine Portion Kompost oder COMPO Stauden Langzeit-Dünger in die Erde einarbeiten. Der Stauden Langzeit-Dünger gibt die Nährstoffe je nach Bedarf an die Pflanze ab, sodass diese für sechs Monate versorgt ist. Da die hübsche Staude kalkhaltige Böden liebt, können Sie ihr mit etwas Algenkalk im Herbst eine Freude bereiten.

Lenzrose schneiden

Orientalische Nieswurz braucht in der Regel keinen Rückschnitt, da sie nicht besonders schnell wächst. Dennoch ist es sinnvoll, die Lenzrose regelmäßig von verwelktem Laub zu befreien. Dadurch regen Sie das Wachstum von gesunden Trieben und Blättern an. Auch als Schnittblume in der Vase sieht die Staude toll aus. Damit er besonders lange hält, schneiden Sie den Stiel kreuzweise ein. Tragen Sie in jedem Fall Handschuhe, denn alle Pflanzenteile der Lenzrose sind sehr giftig und der Saft kann Hautreizungen hervorrufen. Da der Verzehr sehr gefährlich sein kann, sollten Sie, wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, ein wenig aufpassen und gegebenenfalls auf die Staude verzichten.

Lenzrose umtopfen

Wenn Ihre Lenzrose im Topf wächst, freut sie sich alle paar Jahre über einen größeren Topf mit frischer Erde. Dafür nutzen Sie am besten einen Topf, der einige Zentimeter größer ist als der vorherige. Ist Ihre Staude bereits einige Jahre alt, können Sie sie auch teilen und vermehren. Das hat den Vorteil, dass Sie sich gleich über zwei oder drei Pflanzen freuen können - oder jemand anderen mit der "neu gewonnenen" Lenzrosen beschenken. Durch die Teilung hat die Pflanze auch wieder einen kleineren Umfang, sodass Sie keinen größeren Blumentopf benötigen, sondern nur das alte Substrat durch frisches austauschen müssen.

Lenzrose teilen und vermehren

Prinzipiell müssen Lenzrosen, wenn Sie im Garten wachsen, nicht verjüngt werden. Wenn Sie die Nieswurz jedoch an einen neuen Standort pflanzen oder verjüngen möchten oder ihr der Kübel zu klein geworden ist, können Sie die Pflanze teilen. Der optimale Zeitpunkt für die Teilung und Vermehrung ist im Frühling nach der Blüte, möglich ist die Teilung jedoch auch im Herbst. Graben Sie die Lenzrose aus und trennen dann die Rhizome – das sind die Sprossachsen der Pflanze – mit einem scharfen Messer in einzelne Teile. Diese brauchen unbedingt eigene Wurzeln, Blätter und Knospen, damit sie wieder austreiben können. Anschließend werden die geteilten Lenzrosen neu eingepflanzt. Bei einer Teilung im Herbst empfiehlt sich ein Kälteschutz aus Laub und Reisig.

Krankheiten und Schädlinge an der Lenzrose

Im Grunde ist die Lenzrose nicht besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Wenn die Blätter allerdings braune und schwarze Flecken bekommen, die immer größer werden, kann es sich um die Schwarzfleckenkrankheit handelt. Die befallenen Blätter schneiden Sie einfach ab und entsorgen diese im Hausmüll. Auch Blattläuse können ihr Unwesen auf der Staude treiben und ihren Pflanzensaft aussaugen. Sind bereits Marienkäfer und andere Nützlinge am Werk, können Sie sich entspannt zurücklehnen und die Nützlinge ihre Arbeit verrichten lassen. Bei einem starken Befall ist es jedoch sinnvoll, ein Pflanzenschutzmittel anzuwenden. Das COMPO Blattlaus-frei Nativert® auf Basis natürlichen Rapsöls ist beispielsweise sehr hilfreich, um seine Lenzrose von Blattläusen und anderen Schädlingen zu befreien.

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