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Steckbrief

Purpur-Sonnenhut

purpursonnenhut
purpursonnenhut

Bedürfnisse

Gießen:
mittel
Licht:
Sonne
Pflegeaufwand:
gering

Blütezeit

Eigenschaften

Einsatzbereich:
Beete, Rabatten, Balkon, Terrasse
Wuchshöhe:
bis 1,8 m
Blütefarbe:
Gelb, Weiß, Rosa bis Cremefarben

Richtig pflanzen

Purpur-Sonnenhut pflanzen

Herkunft und Wuchs

Der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zu der Gattung Rudbeckien (wie alle Sonnenhüte) und wird in der Regel 80 bis 100 Zentimeter groß. Je nach Standort können es auch bis zu 1,8 Meter werden. Der Purpur-Sonnenhut ist auch unter den Namen Roter Scheinsonnenhut und Igelkopf bekannt und kommt eigentlich aus den Prärien Nordamerikas. Dort ist die Pflanze vor allem in der östlichen und zentralen USA zu finden. Mittlerweile ist der Sonnenhut in Deutschland als Gartenstaude weit verbreitet und verschönert viele Gärten. Aber auch als Heilpflanze ist der Sonnenhut bekannt. Er stammt aus der Familie der Korbblütler, die sich auch Asteraceae nennt und wird in Tinkturen für die Stärkung des Immunsystems bei Erkältungen genutzt.

Die Staude der Rudbeckien hat eine kräftige Pfahlwurzel, die Nebenwurzeln ausbildet. Daraus treiben mit Borsten behaarte Stängel sowie farbige Zungenblüten in Rosa, Creme, Weiß und Gelb. Die Blätter des Sonnenhuts sind meist dunkelgrün und wie ein Ei geformt. Sie werden bis zu 15 Zentimeter lang. Die Blüten blühen von Juli bis September, die für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln ein Traum sind.

Verschiedene Sorten des Purpur-Sonnenhuts

Der Purpur-Sonnenhut war lange Zeit nur für seine purpurfarbenen Blüten bekannt. Heutzutage können wir jedoch viele Sorten in verschiedensten Farben in unsere Gärten pflanzen. So erfreut sich beispielsweise der Weiße Sonnenhut großer Beliebtheit wie der Echinacea purpurea 'Alba'. Daneben begeistert die Sorte 'Milkshake' mit weiß-grünlichen Zungenblüten, die Sorte 'Tiki Torch' besticht mit leuchtendem Orange und eine echte Besonderheit ist die Scheinsonnenhutsorte 'Green Jewel' ist mit ihren hellgrünen Blütenblättern.

Der richtige Standort für den Purpur-Sonnenhut

Um seine Ansprüche an den Standort macht der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) mit seinem Namen kein Geheimnis: Ein vollsonniges Plätzchen sollte es sein. Zwar kann er auch im Halbschatten wachsen, jedoch bilden sich dort deutlich weniger Blüten aus. Der Boden sollte durchlässig und humusreich sein. Mit Feuchtigkeit versorgt sich der Sonnenhut dabei auch gerne selbstständig aus einem nahen Gewässer. Wenn Sie also einen Teich im Garten haben, freut sich die Staude über einen Platz am sonnigen Ufer.

Purpur-Sonnenhut pflanzen - so geht's

Sofern Sie den Purpur-Sonnenhut nicht als herangewachsene Staude erworben haben, können Sie zwischen April und Mai auch seine Samen ins Gartenbeet einsäen. Diese werden etwa zwei Zentimeter tief in die Erde gegeben. Der Pflanzabstand sollte dabei 30 bis 40 Zentimeter betragen. Zur Pflanzung im Kübel ist die Staude aufgrund ihres hohen Wuchses nur bedingt geeignet.

Richtig pflegen

Purpur-Sonnenhut pflegen

Purpur-Sonnenhut richtig gießen

Während der zwei bis drei Wochen andauernden Keimzeit der Samen sollten diese stets feucht gehalten werden. Anschließend bevorzugt der Purpur-Sonnenhut einen mäßig feuchten Boden, kommt aber auch mit Trockenperioden gut zurecht. Liegen die Wurzeln der Pflanze in unmittelbarer Nähe zu einem Gewässer, muss nur in seltenen Fällen zusätzlich gewässert werden.

Wie dünge ich meinen Purpur-Sonnenhut?

Zwar freut sich der Purpur-Sonnenhut über einen nährstoffreichen Boden, übertreiben sollte man es mit der Düngung jedoch nicht, da seine dünnen Stängel sonst allzu schnell in die Höhe schießen und bei Wind oder Starkregen leicht umbiegen können. Wir empfehlen den Boden vor der Aussaat im Frühjahr und während der Blütezeit mit einem naturbasierten Volldünger anzureichern. Hierzu eignen sich beispielsweise Horn- und Knochenmehl, Naturdünger mit Guano oder auch Pferdedung. Zu Beginn der Blütezeit im Juli sollten Sie die gesunde Entwicklung und Blühfreudigkeit im Staudenbeet ebenfalls mit einem Volldünger unterstützen.

Wann schneide ich meinen Purpur-Sonnenhut?

Gleich nach der Blüte sollte man die Pflanze im Herbst auf eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden. Wenn die Staude nach circa drei bis fünf Jahren an Wachstums- und Blühfreude verliert, lohnt es sich, den Wurzelballen im Frühjahr mit einer Grabegabel zu teilen.

So gelingt die Überwinterung

Für eine erfolgreiche Überwinterung braucht die genügsame Staude in der Regel keine Aufmerksamkeit, lediglich bei starken Minusgraden sollte das Erdreich mit etwas Laub oder Mulch abgedeckt werden.

Purpur-Sonnenhut vermehren

Im Frühjahr kann die Echinacea purpurea durch Teilung vermehrt werden. Aber auch mithilfe von Sonnenhutsamen können Sie Ihren Pflanzenbestand der Echinacea vermehren. Dafür können Sie während der Blütezeit die welken Blumen einsammeln und die Samen aufheben. Lagern Sie diese trocken in einem kühlen und dunklen Behälter. Wenn Sie die Samen aussäen möchten, sollten Sie darauf achten, dass es in den nächsten Wochen nicht zu Temperaturen über fünf Grad Celsius kommt. Die Rudbeckia fulgida sowie die anderen Sonnenhüte sind Kaltkeimer.

Krankheiten und Schädlinge

Schädlinge und Krankheiten sind bei der Echinacea purpurea nicht bekannt. Sie ist sehr robust und gefeit vor Erkrankungen.

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