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Wann wird was gesät?

Aussaatkalender – von Aubergine bis Zuckererbse

So langsam kann es mit der Gartensaison losgehen! Stehen Sie auch schon ungeduldig in den Startlöchern und warten nur darauf, endlich wieder Feldsalat, Radieschen, Rote Beete oder Pastinaken auszusäen? Damit Sie wissen, wann Sie welches Gemüse aussäen können, haben wir für Sie einen Aussaatkalender mit den beliebtesten Gemüsearten erstellt.

Aussaatkalender Ausschnitt

Aussaatkalender zum Ausdrucken

In unserem Aussaatkalender finden Sie eine Übersicht über die optimalen Aussaatzeiträume der beliebtesten Gemüsepflanzen. Denn nicht jeder Samen keimt zur selben Zeit.
Außerdem werden wärmeliebende Gemüsearten wie Paprika oder Gurke am liebsten auf der Fensterbank vorgezogen, während andere Gemüsepflanzen direkt ins Beet gesät werden können. Wir unterscheiden in unserem Aussaatkalender daher zwischen der „Indoor-Aussaat“ und der „Outdoor-Aussaat“ – also der Aussaat, die im Haus auf der Fensterbank durchgeführt wird, und der Aussaat, die im Garten erfolgt.

Vollständigen Aussaatkalender als PDF runterladen (3,42 MB)

Tipps für die Aussaat

Damit Ihnen die Aussaat im Haus und im Freiland gelingt und Sie sich schon bald über eine reiche Ernte freuen können, haben wir Ihnen neben dem Aussaatkalender auch Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Aussaat von Gemüsepflanzen zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Aussäen, Gärtnern & Ernten!

Direktsaat ins Freiland

Gemüse Aussaat Gartenbeet

1. Welche Pflanzen können direkt ins Freiland gesät werden?

Vor allem Wurzelgemüse, welches seine Früchte unterirdisch ausbildet wie Möhren, Pastinaken oder Radieschen, mag es nicht, wenn man es pikiert – also als kleine Keimlinge aus- und umpflanzt. Die Direktsaat ist für Wurzelgemüse also bestens geeignet. Erbsen, Bohnen, Zuckermais, Kohlarten und verschiedene Salate wie Feldsalat oder Blattsalat bevorzugen ebenfalls eine Direktsaat ins Beet. Auch Kräuter wie Basilikum, Petersilie oder Rucola können Sie direkt draußen aussäen.

Übrigens: Sie können neben Radieschen, Bohnen und Brokkoli auch verschiedene Blumen wie Tagetes, Kapuzinerkresse oder Sonnenblumen aussäen. Die sehen nicht nur hübsch aus, sondern locken auch viele Bienen an, die wir für die Befruchtung unserer Gemüsepflanzen brauchen.

Petersilie

2. Worauf muss man bei der Direktaussaat achten?

Sie können die Samen sowohl in den Gemüsegarten als auch ins Hochbeet oder in einen ausreichend großen Kübel aussäen. Wenn Sie beispielsweise einen Balkon haben, auf dem Sie gerne Erbsen anbauen möchten, können Sie die Erbsensamen im Frühjahr je nach Witterung direkt in den Topf aussäen. Nutzen Sie am besten eine spezielle, nährstoffarme Anzuchterde und düngen Sie später bei Bedarf flüssig nach.
Da die kleinen Pflanzen nicht ausgepflanzt und umgetopft werden, sondern an Ort und Stelle verbleiben, sollten Sie auf einen gewissen Pflanzabstand achten. Selbst Radieschen brauchen schließlich einige Zentimeter Platz um sich herum, um ihre rosafarbenen Knollen auszubilden. Bei großen Kohlarten können Sie sogar einen halben Quadratmeter Abstand einplanen. Versuchen Sie außerdem, ein möglichst helles Fleckchen Erde für die Aussaat zu finden, da sich die meisten Gemüse- und Kräuterpflanzen an einem sonnigen bis maximal halbschattigen Standort wohlfühlen. Nach der Aussaat gilt: Samen durchgehend feucht halten, bis sich die ersten Keimlinge zeigen.

3. Wann ist der richtige Aussaatzeitpunkt für die Direktsaat?

Tatsächlich gibt es keinen „einheitlichen“ Starttermin für die Aussaat im Freien, da die Aussaatzeitpunkte von den verschiedenen Bedürfnissen und Eigenschaften der Pflanzen abhängig sind. Während beispielsweise Dicke Bohnen relativ robust sind und bei guter Witterung bereits ab Ende Februar angebaut werden können, sollten Sie Stangenbohnen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen im Freiland aussäen. Achten Sie daher auf die Angaben im Aussaatkalender, um den richtigen Zeitraum abzupassen. Neben dem Aussaatkalender sollten Sie aber auch immer einen Blick auf die Wettervorhersage werfen: Bei einem plötzlichen Kälteeinbruch mit Minus 10 Grad im März keimt selbst die Dicke Bohne nicht mehr.

Tipp: Oftmals ist Anfang April bis Anfang Mai ein guter Aussaatzeitraum. Bei Sojabohnen (Edamame), Busch- und Stangenbohnen sowie Zuckermais sollten Sie allerdings bis Mitte Mai warten, wenn keine Spätfröste mehr auftreten; der Grünkohl folgt dann im Juni und Chinakohl und Pak Choi werden in der Regel erst im Hochsommer, von Juli bis August, ausgesät.

Aussaat & Vorkultur auf der Fensterbank

Tomate

1. Welche Pflanzen werden im Haus ausgesät und vorkultiviert?

Nicht jede Gemüseart ist für die Direktsaat gemacht. Wenn Sie wärmeliebendes Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken oder Zucchini anbauen möchten, gelingt Ihnen das am besten mit einer Aussaat im Haus. Beispielsweise brauchen Chilisamen für Ihre Keimung Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Zugleich sollten Chilis sehr früh ausgesät werden, da es mehrere Monate dauern kann bis die Früchte erntereif sind. Für eine Aussaat im Freien sind Chilis wie auch Auberginen und Tomaten aufgrund ihrer hohen Keimtemperatur und dem relativ langsamen Wachstum daher nicht geeignet.

Daneben gibt es Kandidaten, die sowohl direkt ausgesät als auch indoor vorgezogen werden können. Möchten Sie beispielsweise relativ früh Brokkoli ernten, können Sie die Brokkolipflänzchen im Haus vorziehen und, sobald die Temperaturen ansteigen, nach draußen pflanzen. Generell lässt sich Brokkoli wie andere Kohlarten aber wunderbar ins Freiland aussäen, sodass Sie sich die zeitaufwendige Vorkultur in diesem Fall sparen können.

Tipp für mehr „Indoor Gardening“: Einige Gemüsearten lassen sich als Pflückgemüse oder als Sprossen anbauen. Hören Sie daher gerne in unseren Podcast „Dein Fleckchen Grün“ rein: In der Folge „Gärtnern auf der Fensterbank – los geht’s“ erklärt Gartenbauingenieur Werner Peitzmann, wie man auch ohne Balkon und Garten gärtnern kann!

Aussaat Töpfchen

2. Worauf muss man bei der Anzucht im Haus achten?

Wenn Sie Tomaten, Gurken oder Paprikas selbst aussäen möchten, sollten Sie genügend Zeit und Platz für die Anzucht einplanen. Schließlich brauchen die Samen ein wenig Pflege, bis sie zu kleinen Pflanzen heranwachsen und im Mai nach draußen ziehen dürfen. Alternativ können Sie bereits „fertige“ Jungpflanzen kaufen.

Für die Aussaat und Vorkultur im Haus brauchen Sie:

  • Anzuchtschalen oder kleine Töpfe
  • nährstoffarme Anzuchterde
  • Sprühflasche
  • kleine Gießkanne mit Brauseaufsatz
  • gegebenenfalls Frischhaltefolie

Außerdem ist ein heller und warmer Standort wichtig. Und wenn es im Januar oder Februar noch recht dunkel ist, sind Pflanzenlampen empfehlenswert. Wie Sie die Pflanzen im Haus aussäen und wie die optimale Pflege bis zum Auszug aussieht, erfahren Sie in dem Artikel „Gemüse vorziehen“.

3. Wann ist der richtige Aussaatzeitpunkt für die Aussaat im Haus?

Wann Sie was aussäen, hängt ganz entscheidend vom jeweiligen Gemüse ab. So gewinnen Gurke, Kürbis oder Zucchini recht schnell an Größe. Sie müssen daher erst im April ausgesät werden. Chili und Aubergine brauchen hingegen einen deutlich längeren Vorlauf. Unser Aussaatkalender hilft Ihnen dabei, den richtigen Aussaattermin für die verschiedenen Gemüsepflanzen zu finden.

Tipp: Wenn Sie wissen möchten, welche Gemüsepflanzen Sie auch noch im Spätsommer oder Herbst aussäen können, finden Sie in dem Artikel „Gemüseanbau im Winter“ einen guten Überblick.

 

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