So sparen Gartenbesitzer Wasser und schützen ihre Beete im Spätsommer
Der September ist ein idealer Zeitpunkt, um Beete auf mögliche weitere Trockenphasen vorzubereiten. Mulch reduziert die Verdunstung und hilft, Feuchtigkeit länger im Wurzelbereich zu halten. Die schützende Bodenabdeckung kann vor Austrocknung, Hitze und Bodenerosion durch Starkregen schützen. Geeignet für Gemüse-, Hoch-, Stauden- und Zierbeete sowie Flächen unter Sträuchern und Gehölzen. Münster (September 2026) – Anfang September haben viele Böden einen langen Sommer hinter sich. Hitze und Trockenheit haben ihre Spuren hinterlassen, gleichzeitig können kräftige Regenfälle die Erde belasten. Wer jetzt mulcht, unterstützt seine Pflanzen mit einer einfachen Maßnahme, die den Boden schützt und dazu beiträgt, vorhandene Feuchtigkeit länger zu bewahren. Viele Gartenbesitzer denken beim Mulchen vor allem an das Frühjahr. Dabei lohnt sich die Bodenabdeckung unter anderem auch Ende des Sommers. „Viele Beete haben Anfang September bereits einiges hinter sich. Mulchen kann dazu beitragen, die Verdunstung zu reduzieren und die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Dadurch wird der Boden besser vor Austrocknung geschützt“, erklärt Werner Peitzmann, diplomierter Gartenbauingenieur und COMPO-Gartenexperte mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Branche. „Eine Mulchschicht schützt außerdem davor, dass Unkrautsamen zur Keimung kommen. Gerade jetzt ist das sonst ein Problem, da dann viele Unkrautsamen unterwegs sind.“ Offener Boden verliert deutlich mehr Wasser als eine geschützte Fläche. Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und schützt den Boden vor Hitze und Austrocknung.
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