Erdbeeren
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Beeren Spezial: Alles rund um die Power-Früchte

Beeren schmecken nicht nur köstlich, sie sind auch wahre Power-Früchte: Sie enthalten viele Vitamine, stärken unser Immunsystem und haben zum Teil sogar entzündungshemmende Eigenschaften. Kein Wunder, dass die sommerliche Ernte für viele zu den Höhepunkten im Gartenjahr zählt. Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Beerensorten und was es bei der Pflege zu beachten gilt.

Leckere Beeren für Ihren Garten

süß

Erdbeeren

sauer

Johannisbeeren

frisch

Himbeeren

fruchtig

Brombeeren

Beere ist nicht gleich Beere

In der Botanik zählen auch Bananen, Datteln, Kiwis oder auch Tomaten, Paprika und Auberginen zu den Beeren zählen? Eine Beere ist eine Frucht, die in geschlossenem Zustand von der Pflanze abfällt und sich auch bei der Reifung nicht öffnet.

Erdbeere

Aromatische Beeren ernten: Mit diesen pflegetipps gelingt's

Wer beim Kauf auf robuste Sorten zurückgreift und auf die richtige Pflege achtet, hat am meisten Erfolg bei der Beerenernte. Wichtig sind vor allem eine gute Erde, ausreichende Nährstoffe und regelmäßiges Wässern.

Der optimale Boden für Beeren

Beeren lieben in der Regel lockere, humusreiche Böden. Nutzen Sie für die Pflanzung eine qualitativ hochwertige Erde, deren Inhaltsstoffe auf die Bedürfnisse der Beeren abgestimmt ist. Anschließend ausreichend wässern. Aber Vorsicht: Achten Sie darauf, dass kein Risiko von Staunässe besteht. Lehmiger Boden kann mit Kompost, Laub oder Sand angereichert werden. Der pH-Wert des Bodens sollte idealerweise im leicht sauren Bereich zwischen 5,5 bis 6,0 liegen.

Die ideale Nährstoffversorgung

Nur wenn die Pflanzen ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, entwickeln sie viele, süße Früchte. Sobald die ersten Triebe zu sehen sind, können Sie mit Dünger das Wachstum fördern. Für alle, die nur einmal pro Saison düngen möchten, empfiehlt sich ein Langzeitdünger.

Auch nach der Ernte benötigen Beerensträucher eine gründliche Pflege. So tun Sie Ihren Pflanzen etwas Gutes: Zunächst das Unkraut unter den Sträuchern entfernen, dann mit der Harke den Boden lockern und einen Beerendünger einarbeiten. Anschließend mit Grasschnitt oder Stroh mulchen. Legen Sie in der Hauptwachstumszeit Stroh um Ihre Erdbeerpflanzen – so schützen Sie die Früchte vor Schmutz und Fäulnis. Für Johannisbeeren gilt grundsätzlich: Da sie sehr flach wurzeln, besser nicht zu tief harken!

Wann Sie Beeren ernten können

Der Erntezeitpunkt von Beeren hängt von der gewählten Sorte (frühblühend, spätblühend, mehrfach tragend etc.) und vom Verwendungszweck ab. Je mehr Sonne die Früchte erhalten und je länger man wartet, desto süßer und aromatischer werden sie. Deshalb die Beeren für den Verzehr am besten möglichst spät pflücken, während für Marmeladen und Konfitüren schon vor der Vollreife geerntet werden kann. Erdbeeren können oft bereits im Juni geerntet werden; Johannisbeeren tragen etwas später Früchte und sind von Ende Juni bis Anfang August erntereif. Von Ende Juli/Anfang August bis Mitte Oktober können Sie Himbeeren und Brombeeren pflücken.

Beeren schneiden: So bleiben Beerensträucher in „Fruchtlaune“

Direkt nach der Ernte oder zum Winterende sollten ältere Triebe ausgelichtet werden, damit sich die jüngeren Triebe besser entfalten können – schließlich bringen sie die Erträge. Dabei kappt man die drei bis vier Jahre alten Fruchtäste und zieht die jungen, kräftigen Bodentriebe nach. Schwache Jungtriebe und zu dicht stehende Seitentriebe werden ebenfalls entfernt. Bei Himbeeren und Brombeeren erhält man nur die im Vorjahr entstandenen Triebe; die abgetragenen zweijährigen werden nach der Ernte bodentief gekürzt.

Schnecke Erdbeere

Schädlingen und Pilzkrankheiten an Erdbeeren

Schnecken haben eine besondere Vorliebe für Erdbeeren. Sie fallen nachts über die roten Früchte und anderes Gemüse her und können so ganze Ernten vernichten. Gegen die Invasion helfen spezielle Produkte zur Abwehr von Schnecken. Neben einer Schneckenbarriere aus Muschelkalk haben wir z.B. verschiedene Streugranulate mit einem Wirkstoff gegen Nacktschnecken im Sortiment.

Charakteristische Pilzerkrankungen an Erdbeeren sind die Weiß- bzw. Rotfleckenkrankheit. Während der Ernte entstehen an den Blättern runde, etwa 1-4 mm große Flecken. Die Weißfleckenkrankheit ist an den weißen, rot umrandeten Flecken zu erkennen; bei der Rotfleckenkrankheit sind die Stellen rotbraun gefärbt. Je stärker der Befall, desto mehr fließen die Flecken ineinander. Hier empfiehlt sich zur Bekämpfung ein Fungizid, z.B. als anwendungsfertiges Spray oder Konzentrat.

Schädlingen und Pilzkrankheiten an Himbeeren

Ein Befall durch den Himbeerkäfer zählt zu den typischen Erkrankungen der Sommerhimbeere. Vor allem im Mai nach der Überwinterung suchen die Käfer Nahrung auf Obstpflanzen. Nach der Befruchtung der Weibchen legen diese ihre Eier in den Blüten der Himbeere ab. Die geschlüpften Larven ernähren sich von den reifenden Früchten, sodass die Ernte bei betroffenen Himbeeren deutlich geringer ausfällt.

Eine häufig auftretende Pilzkrankheit an Himbeeren ist der Himbeerrost. Er ist an den grünlich bis gelben Flecken auf der Blattoberseite zu erkennen. Auf der Blattunterseite sind sie kräftig orange und färben sich mit der Zeit braun bis schwarz. Sind die Sträucher sehr stark befallen, werden die Blätter von der Himbeere vorzeitig abgestoßen. Auch hier können Sie ein Mittel gegen Pilzbefall einsetzen, um die Ausbreitung zu stoppen und Neubefall zu verhindern.

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